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Samstag, 28. April 2012

Chemtrails zwischen Mond und Erde - "Sauberer Himmel" und die Bariumwolke der NASA

Die Chemtrail-Bürgerinitiative "Sauberer Himmel" meint, eine Sensation entdeckt zu haben. Ein Nasa-Experiment mit einer "künstlichen Bariumwolke", und sogar Forscher des deutschen Max-Planck-Institutes waren daran mitbeteiligt. Der Artikel heisst dort "Tests mit Barium-Wolken bereits 1971 - NASA/Max Planck Institute Barium Ion Cloud Project"


Screenshot der Sensationsmeldung von sauberer-Himmel.de


31.500 Kilometer Höhe?

Zur Veranschaulichung:


ca 12.700 Kilometer: Erddurchmesser
       10 Kilometer: Reiseflughöhe von Verkehrsflugzeugen
  350-400 Kilometer: Höhe des Orbits der ISS
   31.500 Kilometer: Höhe dieses Experimentes
   36.000 Kilometer: Geostationäre Umlaufbahn
  384.000 Kilometer: Mittlere Entfernung des Mondes von der Erde


 Veranschaulichung der Entfernung des Experimentes

Natürlich sagt man bei sauberer Himmel auch nicht, dass man dazu selbstverständlich eine Rakete benutze und kein Flugzeug. Sogar eine "richtige"  4-Stufige Rakete und nicht nur eine kleine Höhenforschungsrakete. Das Experiment fand mithilfe einer Scout-Rakete statt. Auch verschweigt die Bürgerinitiative, dass es sich um 16 Kilogramm eines Barium-Kupferoxid-Gemisch handelte - 16 Kilogramm, das entspricht dem Gewicht dieses Karpfens. Das alles ist auf der von sauberen Himmel verlinkten NASA-Seite nachzulesen.

 So sah die Rakete aus, die von NASA und dem Max-oPlanck-Institut benutzt wurde. Ein Exemplar kostete in den 70er-Jahren übrigens ca 1,2 Millionen US-Dollar. Bildquelle: Wikipedia

Vielleicht ist das ja nur ein Tippfehler...

Dann suchen wir uns mal andere Quellen, eine ist z.B. das Abstract der Forschungspublikation (allgemein wird so was "Paper" genannt), wer das ganze Paper haben will, muss dafür allerdings 25$ bezahlen. Im Abstract - der "Zusammenfassung" - heisst es:

The National Aeronautics and Space Administration and the Max Planck Institute for Extraterrestrial Physics (MPE), Munich, Germany, conducted a, cooperative experiment involving the release and study of a barium cloud at 31,500 km altitude near the equatorial plane. The release was made near local magnetic midnight on September 21, 1971. The MPE-built spacecraft contained a canister of 16 kg of Ba CuO mixture, a two-axis magnetometer, and other payload instrumentation. It was launched from the NASA, Wallops Island, facilities into a probe trajectory by a four-stage NASA Scout rocket.

Also auch hier steht, dass eine Scout-Rakete eine Wolke in 31.500 Kilometer Höhe erzeugte und das dazu 16 Kilogramm eines Barium-Kupferoxid-Gemischs verwendet wurden. Gibt es noch mehr Quellen? Ja, gibt es. Der Bericht "United States space science program: report to Cospar 1972" ist bei Google-Books zu finden, dort heisst es auf Seite 31:


Screenshot von Google-Books

Also auch hier wird eine Höhe von 31.500 Kilometern angegeben und die Masse des Barium-Kupferoxid-Gemischs wird mit "um 15 Kilogramm" angegeben. Aber wenn schon eine Deutsche Forschungsanstalt beteiligt war, dann wird sich doch wohl auch was in Deutsch finden, quasi aus erster Hand?

Raimar Lüst, ein deutscher Astrophysiker, hat dieses Experiment geplant und war dabei.

Reimar Lüst, der die Geschicke der Max-Planck Gesellschaft prägte und sogar zu deren Präsident ernannt wurde, war dabei. Er hat jahrzehntelang an ähnlichen Projekten weiltweit mitgearbeitet. Eine echte "Primär-Quelle". Anlässlich seines 80. Geburtstags berichtete er über sein Leben und seine Arbeit und diesen Bericht kann man hier als PDF (36 MB) downloaden. Er liest sich auch für Laien locker und ist deshalb ideal, auch für Nicht-Physiker und Nicht-Chemiker zu lesen. Dort heisst es auf Seite 31:

Screenshot aus oben genannten PDF

Aha, er nennt interessante Details, erstmal die Entfernung, die gibt er mit "5,6 Erdradien" an - das entspricht 31.500 Kilometern und lässt keine Feldeutung in Sachen Meter/Kilometer zu. Er spricht aber nur von 1,5 Kilogramm Barium - aber die anderen Quellen mit den 16 Kilogramm sprachen auch von einem "Gemisch" und gaben die Gesamtmenge an. Auf den vorgehenden Seiten beschreibt Reimar Lüst, warum man sich für ein Barium-Kupferoxidgemisch entschied, wen das interessiert, der kann es ja dort nachlesen.

Interessant ist aber, das er Informationen liefert, die man aus den kurzen Abstract nicht erhält. Die Wolke war also 1 1/2 Stunden zu beobachten. Jenseits dieses Zitats gibt er auch den eigentlichen Grund für das Experiment an, denn die im Abstract genannten Gründe zur Erforschung des Magnetfeldes waren eigentlich Nebenaspekte.

Speziell bei diesem Experiment wollte man nicht nur eine künstliche Wolke erschaffen um mehr über die Grenzschicht der Atmosphäre oder das Magnetfeld zu erfahren, sondern das Experiment diente dazu, eine Art "künstlichen Kometenschweif" zu erzeugen um zu klären, warum ein Komet manchmal zwei von der Sonne abgewendete Schweife hat, die auch noch unterschiedlich gebogen sind. Zur Lösung dieses Problems hat dieses Experiment beigetragen. Die Theorie war, dass ein Teil der Materie eines Kometenschweifes ionisiert ist, ein anderer Teil nicht und der Sonnenwind wirkt sich auf "normale" Atome und Ionen unterschiedlich aus, diese Theorie hat man mit diesen Experiment untermauern können um sie 1984 schliesslich zu bestätigen.

Und das schönste ist natürlich, dass es in diesen PDF zwei Bilder  der erzeugten Wolke gibt:

Screenshots vom oben genannten PDF


Was bedeutet das jetzt für die "Chemtrails" und "künstlichen Wolken"?

Tja, da hat sich die Bürgerinitiative einen groben Patzer geleistet. Mit diesem Experiment ist in Sachen Chemtrails oder Haarp gar nichts bewiesen. Wobei ich nicht verschweigen will, dass es zahlreiche Experimente mit kleineren Raketen und Bariumwolken gab, die spielten sich aber alle in Höhen von 100 bis 2000 Kilometern ab. Das ist auch schon Weltraum, allerdings gibt es dort noch Restatmosphäre, deswegen muss z.B. die ISS regelmässig von den angedockten Versorgungsraumschiffen angehoben werden, da sie durch diese sehr dünne Atmosphäre abgebremst wird.

Warum nimmt man eigentlich Barium? Weil es - wenn es da oben mit dem gebundenem Sauerstoff aus den Kupferoxid reagiert - sehr schön leuchtet. Deswegen vermischte man es mit Kupferdioxid, denn wie die Endung "-oxid" verrät, ist dieses Kupfer mit Sauerstoff gebunden, und mit diesen Sauerstoff kann das Barium auch im Vakuum reagieren, wenn die Strahlung der Sonne darauf einwirkt. Und man braucht extrem wenig Barium um eine nachts sichtbare Wolke zu erzeugen. Viele dieser Experimente wurden mit Bariummengen im Grammbereich durchgeführt, wie man den Beschreibungen Reimer Lüsts entnehmen kann.

Während dieser Experimente ändert es übrigens seine Farbe, anfangs ist es grün, durch die Ionisation verfärbt es sich binnen sekunden zu Purpur und letztlich ins bläuliche.

Im Grossen und Ganzen sieht die Sache also ziemlich anders aus, als es sauberer Himmel darstellt. Die Bürgerinitiative reitet auf diesen "Beweis" allerdings ganz schön hochnäsig herum und tut so, als hätte sie die "Smoking-Gun" gefunden. So heisst es bei sauberer Himmel:

Viele Menschen in den USA und Europa stellen sich bekannterweise die Frage, warum das Element Barium so gehäuft im Regenwasser vorkommt. Auch medizinische Untersuchungen bestätigen außergewöhnlich hohe Belastungen des menschlichen Organismus mit Barium. Eine Ursache dafür wäre, dass dieses Barium aus der künstlichen Wolkenerzeugung stammt.
 Also das Barium im Regenwasser und im menschlichen Körper lässt sich ganz bestimmt nicht mit einen Experiment in der Nähe von Geostationären Satelliten  erklären.

Im darauf folgenden Artikel "HAARP, Chemtrails und Barium - Das ist Wissenschaft und keine Verschwörungstheorie!"  heisst es:

Dabei steht in der HAARP-Patentanmeldung geschrieben, dass das Versprühen von Barium in der Atmosphäre die Auswirkungen von HAARP erweitern kann.
Wörtlich heißt es dort:
"It has also been proposed to release large clouds of barium in the magnetosphere so that photoionization will increase the cold plasma density, thereby producing electron precipitation through enhanced whistler-mode interactions."
Das ist toll, denn es zeigt, dass man bei Sauberer Himmel - immerhin gegründet und vertreten von einen Rechtsanwalt - keine Patentschrift lesen kann.

Denn dieses Zitat ist aus dem Kapitel "Background Art", dort wird beschrieben, was bisher alles in der Atmosphärenforschung, in dessen Fussstapfen HAARP treten soll, bisher geschah. Deswegen beginnt dieses Kapitel mit "In the late 1950's,..." und erwähnt alle anderen Experimente (z.B. auch das Zünden von Nuklearwaffen in der oberen Atmosphäre). Ja, mit Bariumwolken, die per Rakete in die obersten Schichten der Atmosphäre oder darüberhinaus erzeugt wurden, hat man experimentiert. Das steht im HAARP-Patent, weil durch HAARP vieler dieser Methoden ersetzt werden können.

In der eigentlichen Beschreibung des Patentes selbst wird Barium kein einziges mal erwähnt.

 Wie wir berichtet hatten, hat die NASA bereits 1971 zusammen mit dem Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) ein gemeinsames Experiment mit künstlichen Barium-Wolken durchgeführt.
Wie ich aufgezeigt habe, hat da die Bürgerinitiative einen ganz groben Fehlschluss gezogen.

 Aber auch andere deutsche Wissenschaftler interessierten sich schon in den 60er Jahren dafür, wie sich "die - durch Sonnenstrahlung elektrisch aufgeladenen - Barium-Wolken im Magnetfeld der Erde verhalten", wie einem Spiegel-Artikel aus dem Jahre 1966 zu entnehmen ist (DER SPIEGEL, Ausgabe 9/1966).

... und was steht da in diesen Spiegel-Artikel? Schauen wir mal nach

 Im Institut für Extraterrestrische Physik in Garching bei München bauten Techniker und Weltraumforscher Raketenteile und Meßinstrumente "zu einer Nutzlast zusammen" (Professor Reimar Lüst): Im April und im Juni sollen diese Sonden auf Sardinien und in der Sahara in Höhen von 200 bis 2000 Kilometer aufsteigen und im Gipfelpunkt ihrer Flugbahn unter anderem Barium-Wolken ausstoßen. Die Forscher interessieren sich dafür, wie sich die - durch Sonnenstrahlung elektrisch aufgeladenen - Barium-Wolken im Magnetfeld der Erde verhalten.

Aha! 200 bis 2000 Kilometer Höhe. Flugzeuge fliegen bekanntlich nur um die 10 Kilometer Höhe und Privatfirmen werden bald Weltraumflüge für Privatpersonen anbieten, die knapp über 100 Kilometer hoch sein werden. Das ist alles schon "im Weltraum"

Selbstverständlich gibt es insoweit auch ein entsprechendes Patent.

... und wenn man auf den Link draufklickt, sieht man, das es sich um ein Patent für Raketen handelt, wie diese besser kontrolierbar das Barium im Weltraum ausbreiten können. Wieder nichts mit Chemtrails oder Haarp. Das muss doch schon fast peinlich sein, wenn man Quellen verlinkt, in denen was anderes steht als behauptet.


Grüne Wolke über Moskau

Auch in den vorherigen Artikel bei sauberer Himmel namens "Grüne Wolke über Moskau" bezieht man sich auf das Raketenexperiment. Der einzige Zusammenhang ist "grüne Wolke", was für die Bürgerinitiative ab jetzt wohl das Synonym für "Bariumwolke" ist. Dort handelte es sich um eine grüne Wolke die vor kurzen in und um Moskau aufgetreten ist, deren Ursache war Pollenflug, ausgelöst durch einen schlagartigen Wetterwechsel, was für viele Pflanzen gleichzeitig das Signal war, ihre Pollen auszubringen. Diese Erklärung wird von  sauberer Himmel zwar auch erwähnt, aber zwischen den Zeilen versucht man das als lächerliche Ausrede zu verkaufen.

Wenn das aber keine Pollen gewesen sein sollen, warum werden dann z.B. hier mit Pollen überdeckte Autos gezeigt?


...und in diesem Video kann man ab min 1:10 sogar sehen, wie diese Grüne Wolke aus einem Wald heraus entsteht:


Das hält - wie schon erwähnt - die Bürgerinitiative nicht davon ab, das mit den Barium-Wolken der Raketenexperimente in Verbindung zu bringen:

Im Übrigen war das nicht die erste grüne Wolke, die für Unruhe sorgte: "Kein kleines grünes Männchen hüpfte von  dieser dicken grünen Wolke .... ", heißt es in diesem Zeitungsartikel aus dem Jahre 1967. Nein, man hatte mal wieder Tests mit Barium-Wolken durchgeführt. Ursache der grünen Färbung war somit das Barium.
In den verlinkten Zeitungsartikel von 1967 wird leider nicht die Höhe genannt, nur dass die Experimente offenbar abends stattfanden, denn es heisst dort "after Sunset".

Aber ich nutze mal die Gelegenheit, Bilder von diesen anderen Bariumwolken-Experimenten zu zeigen. Dann kann ja jeder selbst entscheiden, ob die grünen Wolken von Moskau damit etwas zu tun haben oder nicht:

So sehen die "grünen Barium-Wolken" der Raketenexperimente aus:

This unusual picture was taken on May 20, 1976, early in the evening just after dark. A rocket was launched from Tonapah, Nevada carrying a canister of barium. The cannister was released high in the ionosphere to study the effects of solar particles hitting this layer. The cannister was exploded open and the resultant 'green' color is the barium itself. The blue whitish color was caused by the explosion. 

Minolta plus 50 mm lens, Ektachrome, 1968: Wallops Island, on the East coast, did a lot of atmospheric testing in that era with sounding rockets. At it's altitude, the rocket would release, I believe Barium, into the atmosphere to observe how it reacted with the atmosphere at varying altitudes, and how & which way it would disperse. It was very startling when I first saw it, before I knew what it

Bildgalerie aus einer alten Ausgabe des Time-Magazines, leider ohne Datumsangabe 


Die Artikel der Bürgerinitiative haben sich seit Werner Altnickels Abschied deutlich verändert.

Für alle die es nicht mitbekommen haben. Mitbegründer Werner Altnickel hat sich von der Bürgerinitiative getrennt. Als Gründe gibt er mangelnde Transparenz, fehlende Qualitätssicherung zugunsten vieler Meldungen die mehr Klicks bringen, mangelnde Mitsprache der Mitglieder, willkürliche Rauswürfe von Mitgliedern wegen des Verdachts der Unterwanderung und fehlende Möglichkeit auf die Verwendung der Spenden und Einnahmen Einfluss zu nehmen.

Persönlich enttäuscht hat Altnickel wohl, dass Rechtsanwalt Dominik Storr ohne Nachfrage den Text von Werner Altnickel zum Buch "Kriegswaffe Erde" abgeändert hat. Werner Altnickels Stellungnahme kann man auf Werner Altnickels Seite nachlesen. Wer wirklich an den Details interessiert ist, sollte es nicht versäumen auf die im Altnickels Text verlinkten eMails zu klicken.

Altnickels Rückzug wirkt sich deutlich auf die Web-Präsenz der Bürgerinitiative aus, seitdem werden täglich 2-4 Beiträge pro Tag gebracht, und die sind von einer Qualität - naja, an diesen Beispiel mit der Bariumwolke sieht man es ja. Man liefert - ohne es zu merken - einen Beweis dafür, dass Regenwasserproben für den Nachweis von Chemtrails sinnlos sind, man empfiehlt Videos von einen Klimaskeptiker der in einen anderen Interview sachlich begründet, warum die Chemtrails keine Chemtrails sind, Nanopartikel reichen nicht mehr, es könnten ja Nanobots oder gar vernetzte Nano-Computer sein. Jede Kritik prallt ab und wird auch noch als der "Ultimative Beweis für Chemtrails" betrachtet. Man bezieht sich dreimal auf einen Artikel, den man offenbar nicht verstanden hat. Man macht eine sinnlose Unterstützerliste und gibt falsche Zahlen an. Man hat immer noch nicht gemerkt, dass ein A380 sehr grosse Flügel und nach vorne versetzte Triebwerke hat. etc. etc.


Vielleicht will man auch mit dieser Masse an Beiträgen die schärfsten Kritiker wie z.B. diese Seite einfach mit der Masse überschwemmen, auf das man dort die Lust verliert. Wer weiss, was man bei sauberer Himmel wirklich vorhat.

Sonntag, 25. März 2012

Aus der Luft gegriffen: "Chemtrails"

Wenn man sich in ein Thema vertieft hat, dann verrennt man sich sehr schnell in Details. Das Problem habe ich auch und schrieb zum Pseudo-Thema Chemtrails oft mehr als das wirklich Notwendige. Umso erfrischender ist es, wenn man von ein jungen Menschen einen kurzen Text findet, der keine Fragen mehr offen lässt und alles sehr schön erklärt und der dennoch auf eine DIN-A4-Seite passen würde.

So bin ich auf einen kurzen, aber eindrucksvollen Text eines Astrophysikstudenten und Mitarbeiter einer Sternwarte gestossen. Marcel heisst der gute Mann und er hat schon erfolgreich bei jugend-forscht mitgemacht - ich musste ihn einfach fragen, ob ich den Text hier verwenden darf. Glücklicherweise stimmte er zu und so gibt es jetzt hier den ersten Gastbeitrag.

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Aus der Luft gegriffen: „Chemtrails“

Was sind „Chemtrails“?

Der Chemtrails-Anhänger behauptet, dass mächtige Zirkel den Flugzeugtreibstoffen heimlich Zusätze beimischen, um das Klima zu kontrollieren oder  die Menschen zu vergiften. Dies, so die Hypothese, zeige sich insbesondere am vermehrten Auftreten langlebiger Kondensstreifen sowie einem „Ausbleichen“ des Himmels. Ist die Unterstellung derartiger krimineller Machenschaften zur Erklärung der „Contrails“ (engl. für Kondensstreifen) aber tatsächlich notwendig?

Okay, es geht um Flugzeuge - Was passiert dort oben im Triebwerk überhaupt?

Moderne Düsenflugzeuge nutzen das Rückstoßprinzip zur Fortbewegung: Aus ihren Triebwerken strömen durch die Verbrennung von Kerosin heiße Abgase, die dem Flieger Vortrieb bringen. Hauptbestandteil der Abgase sind Wasserdampf, Kohlenstoffdioxid, Schwefeldioxid, Rußpartikel sowie Spuren verschiedener anderer Stoffe.

Was geschieht dann mit den Abgasen?

Die Triebwerksabgase verlassen mit hoher Geschwindigkeit, unter hohem Druck sowie Temperaturen von 300 bis 400 °C die Düsen. Auf Reiseflughöhe, ungefähr zehn Kilometer über dem Erdboden, liegt der Luftdruck nur noch bei etwa bei 25% des Meeresniveaus, die Temperaturen bewegen sich im Bereich von ca. -50 Grad Celsius. Durch diesen großen Temperatur- und Druckunterschied dehnen sich die Triebwerksabgase explosionsartig aus und kühlen dabei rasch ab. Weil Luft Wärme nur schlecht leitet, kann es zu keinem schnellen Temperaturausgleich mit der Umgebungsluft kommen, man spricht von „adiabatischer Expansion“. Unter Druck- und Temperaturbedingung in der höheren Atmosphäre geht der auf diese Weise abgekühlte Wasserdampf direkt in den festen Zustand über, er „resublimiert“. Als direkte Konsequenz lagern sich an den ebenfalls ausgestoßenen Rußpartikeln feine Eiskristalle ab.

Wie geht es nun weiter?

Das hängt primär von der Feuchte und der Temperatur der Umgebungsluft ab. Unsere Lufthülle ist kein statisches Gebilde: Durch Wind und Luftströmungen mischt sich die Atmosphäre permanent durch, kalte Luft trifft auf warme Luft, feuchte Luft auf trockene Luft und so weiter. Dadurch kommt es zu teilweise erheblichen und nicht selten sehr abrupten Schwankungen im Bezug auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit, was oft schon anhand des Wolkenbildes leicht selbst zu beobachten ist.

Für die Bildung eines Kondensstreifens heißt das nun konkret...?

Prinzipiell sind zwei Szenarien möglich: Trifft der abgekühlte und an den Ruß- und Schwebeteilchen („Aerosole“) zu Eiskristallen resublimierte Wasserdampf auf verhältnismäßig warme und trockene Umgebungsluft, verflüchtigen sich die Eiskristalle wieder durch den (druckbedingt) stark erniedrigten Siedepunkt und (gegebenenfalls) noch unvollständige Sättigung der Luft mit Wasserdampf.

Ein ganz anderes Bild zeichnet sich hingegen bei feuchter und kalter Luft ab: Hier wirken die Eiskristalle aus dem Triebwerk des Flugzeugs als sogenannte „Kondensationskeime“ an denen der Luftwasserdampf sich absetzen kann. Auf diese Weise wachsen die Eiskristalle weiter, bis sie schließlich als leuchtend weißer Kondensstreifen sichtbar werden. Der Kondensstreifen sorgt gewissermaßen dafür, dass sich die Luftfeuchtigkeit schneller absetzt somit kann es passieren dass Contrails nicht nur lange am Himmel verweilen, sondern eben auch größer und breiter werden, bis es auch optisch keinen Unterschied mehr zu den natürlichen Schleierwolken gibt.

Man sollte dabei jedoch nicht dem Irrtum unterlaufen, dass es alleine die Flugzeuge seien, die den „trüben“ Himmel verursachen! Auch ohne ihren Einfluss& würden durch die in der Luft natürlich vorkommenden Aerosole unter den atmosphärischen Bedingungen, die die Bildung langlebiger Kondensstreifen ermöglichen, der Zeit ganz von alleine Schleierwolken entstehen. Voraussetzung ist lediglich das richtige „Wetter“ in der höheren Atmosphäre.

Aber hier unten ist es doch warm und trocken...

Wer schon einmal in den Bergen gewesen ist und einen Gipfel erklommen hat, wird es bestätigen: Schon nach einigen hundert Höhenmetern verändern sich die atmosphärischen Bedingungen zum Teil erheblich, weiter oben auf dem Berg kann das Wetter vollkommen anders sein als im Tal. Aus den Bedingungen am Boden Rückschlüsse auf die höhere Atmosphäre zu ziehen, ist unmöglich, nicht umsonst, so lässt man auch in Zeiten der Satellitenbeobachtung noch ganz klassisch Wetterballons aufsteigen.

Und die Chemtrails...?

Die hier vorgestellten, physikalisch abgesicherten Erklärungsmodelle verlangen zwar tatsächlich ein gewisses Mindestmaß an Kenntnissen der Thermodynamik,erklären das beobachtete Verhalten der „Contrails“ jedoch vollkommen. Es kann festgehalten werden: An den Kondensstreifen sind keinerlei physikalischen oder meteorologischen Anomalien zu beobachten. Kondensstreifen, die lange am Himmel verweilen, gab es schon immer. Die Zunahme des Flugverkehrs hat schlicht dazu geführt, dass sie von mehr Menschen bemerkt werden, auch wenn sie den Himmel selten studieren. Während die wissenschaftlichen Fakten ledliglich einen wachen Verstand erfordern, verlangt der Glaube an die Chemtrails-Verschwörung Abenteuerliches: Stillschweigende Piloten, eingeweihtes Fachpersonal, ignorante Wissenschaftler, riesige Vertuschungskampagnen, Unsummen an Geldern. Selektiv werden in das konspirative Raster passende „Informationen“ herausgefiltert, auf der anderen Seite Scharen hochdekorierter Fachleute diskreditiert und nicht selten gleich die gesamte Physik als „falsch“ abgetan. Der beste Gegenbeweis offenbart sich uns jedoch genauerem Hinsehen jeden Tag aufs Neue: Automobile, Elektrizität, Flugzeuge, Computer, Raumfahrt. All diese Errungenschaften sind das Produkt angewandter Wissenschaften. Unsere Ingenieure konstruieren nicht nach Augenmaß, sondern nach den bekannten physikalischen Gesetzen.

Kurzum: Die Idee von den „Chemtrails“ ist nichts weiter als ein spannendes, aber eben realitätsfernes, neuzeitliches Märchen, das von selbsternannten Experten und fachfremden Laien im Internet kultiviert wird. Wozu der Blödsinn? Die Wirklichkeit ist doch schon spannend genug!

Samstag, 17. März 2012

Es wird bald echte Chemtrails von der NASA geben

Was für eine sensationelle Nachricht.

Es wird morgen echte "Chemtrails" geben!
Qualitäts-Chemtrails von der NASA

(das hättet Ihr wohl nicht gedacht, das ich sowas mal schreibe oder? :-)

Es handelt sich dabei um ein Experiment namens Anomalous Transport Rocket Experiment (ATREX) mit den man bisher kaum erforschte Höhenwinde erforschen will. Und diese Winde sind wirklich hoch - in ca. 85 bis 150 Kilometer Höhe - und sehr aussergewöhnlich! Sie wehen an der "offiziellen" Grenze zum Weltraum, der sog. Kármán-Linie und erreichen Geschwindigkeiten von 320-480 Km/h (200-300 mph). Man will 5 Raketen nachts zeitversetzt in diese Höhe schicken, die dann eine Chemikalie freisetzen, die beim Kontakt mit Sauerstoff leuchtend verglüht. Die dadurch erzeugten Leuchtstreifen werden vom Boden von mehreren Orten aus gefilmt, um an deren Ausbreitung mehr über diese Winde zu erfahren.

Erstmal sollten wir uns über die Höhenverhältnisse im klaren werden.

Gerade die Anhänger der eigentlichen Chemtrail-Hypothese (Flugzeuge sprühen heimlich irgendetwas) zeigen meist ein erschreckendes Unwissen über die Atmosphäre und ihren Aufbau. Sie können Höhenangaben einfach nicht einordnen. Damit uns nicht derselbe Fehler passiert, schauen wir uns mal die bekanntesten "Dinge" im Himmel anhand dieser massstabgerechten Grafik an.

(Ich hab sie etwas verkleinert, damit Euere Scrollräder geschont werden)

mit aktuellen bzw. bekannten Objekten ergänzte Grafik, Original von der NASA

Ich fasse mal das oben gezeigte kurz zusammen:

Wie man sieht, habe ich die leeren Flächen mit etwas bekannteren Beispielen gefüllt. Das Atrex-Experiment wird in 80-150 Kilometern Höhe stattfinden. Das ist etwas tiefer als die Höhe bei der um die Erde kreisende Satelliten von der Atmosphäre gebremst werden und deswegen herunterfallen. Dieses Experiment ist also dem Weltraum näher als dem Boden. Und erst ab dieser Höhe zeigt Haarp überhaupt erst eine Wirkung (wenn es aktiv ist), denn dieser Teil der Atmosphäre wird wegen der dort anzutreffenden Ionen auch Ionosphäre genannt. Leider gibts mehr als genug Leute, die glauben, dass die niedrigen Wolken über ihren Dorf von Haarp gesteuert werden. Weit gefehlt, bis zu den normalen Wolken des Wetters sind noch 70 KM Platz, und die Strecke zwischen Dorf und Haarp in Alaska kommt auch noch hinzu. Weiter wird von Chemtrail-Gläubigen auch gerne eine Sendung mit Professor Heinz Haber über Wettermanipulation erwähnt, doch sagt Haber ausdrücklich, das man die Partikel zur Reflexion des Sonnenlichtes in eine Höhe von mind 50 Kilometer ausbringen müsse, diese Höhe sei (für das Gelingen) kritisch. 50 - Kilometer, da befinden wir uns quasi in der "Mitte" zwischen Boden und Weltraum. Nun das nächste Beispiel: Das Video von den Lego-Raumschiff an einem Wetterballon - dieser Ballon erreichte nach den Angaben des Machers eine Höhe von 37 Kilometer, das ist durchaus realistisch - und das Video sah doch schon so aus, als wenn es "im Weltraum" gewesen wäre. Die nächste Etappe: Vorgestern sprang Felix Baumgartner aus einer Höhe von fast 22 Kilometern aus einer an einem Ballon hängenden Kapsel, das war ein Testsprung zur Vorbereitung auf seinen Weltrekordversuch, den er aus einer Höhe von 37 Kilometern machen will um als erster Mensch ohne Flugzeug oder Rakete die Schallmauer zu durchbrechen. In etwa dieser Höhe bei  20-25 Kilometer können Kampfjets maximal fliegen. Diese Höhe ist auch deswegen interessant, weil die Chemtrail-Anhänger gerne auf Studien über das "Ausbringen von Aerosolen in der Stratosphäre" verweisen, in denen aber eigentlich diese Höhe (meistens werden 25-30 KM Höhe angegeben) gemeint ist. So hoch fliegt aber kein normales Verkehrsflugzeug, die Reisehöhe der Verkehrsflugzeuge ist zwischen 9 und 11 Kilometern, technisch könnten sie max. 14 KM Höhe erreichen.

Und schliesslich: das uns allen am naheliegenste Beispiel: In der Höhe von 1-10 Kilometern spielt sich größtenteils unser alltägliches Wetter ab.

Zurück zum ATREX-Experiment
Chemtrails made by NASA:


Wenn das Wetter es erlaubt (Der Starttermin wurde inzw. zweimal verschoben, ich schreibe diesen Artikel weil es eigentlich heute geschehen sollte), werden morgen Nacht von den Wallops-Islands (Virginia) fünf Höhenforschungsraketen des Typs Black Brent in kurzen Abständen gestartet werden, um über den Atlantik ab den Höhen zwischen 80 bis 150 Kilometern an geplanten Orten Trimethylaluminium (TMA) - auszusetzen. (Ja, liebe "Chemmies", das ist eine Form von Aluminium - aber lest bitte weiter, bevor Ihr in Begeisterung verfallt)

Auf dieser Karte sind die geplanten Orte zum Auslassen der Chemikalie und die Beobachtungspunkte eingezeichnet:

 (Quelle: NASA)


Wer sich also zufällig an der Ostküste der USA befindet, sollte sich das nicht entgehen lassen, das wird eine beeindruckende Ligth-Show geben. Aber viel wichtiger ist, das man durch dieses Experiment einer der rätselhaftesten Schichten unserer Atmosphäre besser verstehen wird.

Bei den Abstürzen des Satelliten RoSat und der Marssonde Phobus-Grunt fragten viele "Warum kann man das mit der heutigen Technik nicht genauer vorhersagen?". Das hat viele Gründe, und als zufällig am Heiligabend eine Sojus-Endstufe über Mitteleuropa verglühte, waren diese Fragen besonders laut. Der niederländische Amateur-Astronom Marco Langbroek erklärte es imho am besten, der Weltraumjournalist Daniel Fischer schwitze Wasser und Blut in seiner Live-Verfolgung (Danke dafür nachträglich) und auch ich schwitzte etwas in diversen Foren.

Man spührt die vorhandene Wissenslücke, wenn man sich mit diesen Bereich der Atmosphäre beschäftigt.Wie soll man einen Wiedereintritt eines Satelliten vorhersagen können, wenn schon am Anfang des Wiedereintritts solche kilometerbreiten, aber unerforschten Schichten mit extremen Winden Einfluss nehmen? (von anderen Problemen - Stichwort "Klima" ganz abgesehen, aber das würde hier zu weit führen)

Einfach gesagt. Wir wissen zuwenig über diese Winde in den höchsten Schichten der Atmosphäre. Dieses Experiment wird uns mehr Wissen über diese Grenzschicht zwischen Weltraum und Himmel bringen.

Die Nasa veröffentlicht dazu auch noch dieses Video:



Aber Trimethylaluminium - ist das nicht wahnsinnig gefährliches Zeug?

Ja, diese Chemikalie ist im Labor extrem riskant, so schreibt z.B. die deutsche Wikipedia: "Die Flüssigkeit geht an der Luft spontan in Flammen auf und reagiert explosionsartig mit Wasser" (die englische Version ist ausführlicher). Im Labor möchte man natürlich vermeiden, dass es heftig knallt und brennt, wenn schon nur etwas Luft an diese Chemikalie kommt...

Aber wenn man Bilder aus kilometerweiter - also sicherer - Entfernung machen will, ist genau das ideal. Das Zeug lösst sich spektakulär selbst in seine Grundbestandteile auf, wenn es mit Teilen der Atmosphäre (Wasser oder Sauerstoff) in Kontakt kommt. Und die Grundbestandteile, in die es sich in mind. 80 Kilometern Höhe auflöst  sind: Aluminiumoxid (hat ganz andere Eigenschaften als Aluminium, liebe Chemmies), Wasserdampf und Kohlendioxyd. Das Zeug pusten wir alle direkt oder indirekt jeden Tag in die unteren Luftschichten, die uns wesentlich näher sind - und atmen es ein!

Und jetzt mal ganz ehrlich...

Wo dieses Experiment stattfindet, das ist die Höhe, in der Meteore, Satelliten und Raketenstufen verglühen. Wer jetzt "Skandal" schreit, sollte überlegen, wieviel Raktenstarts die letzen Jahre, Monate, Wochen gemeldet wurden... Von jeder Rakete fallen ca. 95% wieder auf die Erde zurück. Und die Raketen bestehen nicht aus biologisch-abbaubaren Bio-Rohstoffen. Es kommt wesentlich mehr von da oben herunter, als man aus den Medien (egal ob alternativ oder Mainstream) erfährt, siehe diese Liste oder diese Grafik. Warum wird das nicht tagtäglich in den Nachrichten gemeldet? Weil das meiste in der Atmosphäre verglüht oder durch sie neutraliert - also in ungefährlichere Bestandteile zersetzt wird. Und was auf natürlichem Wege über Meteoriten und Staub täglich herunterkommt, ist gar nicht mitgezählt.


Jeden Tag fallen geschätzte 40 tonnen Meteroitenstaub inform von  Mikrometeoriten auf die Erde herab - ohne das wir deren Zusammensetzung kennen. Die Atmosphäre schütz uns sehr effektiv von allen möglichen Kometenstaub, Mikro-Meteoriten etc.

In unserer Kultur gilt es ja sogar als ein Zeichen von Glück, wenn man sowas als Sternschnuppe herunterkommen sieht.

Kaum jemand weiss z.B,  das die Ausdünstungen  von Kometen zu einem Grossteill aus Cyanwasserstoff (aka Blausäure) bestehen - das ist ein chemisch sehr einfaches Molekül und deswegen im Weltraum gar nicht mal so selten. Solches Zeug regnet andauernd vom Weltraum auf uns herab. Die gefährlichen Moleküle überleben aber glücklicherweise die chemischen und physikalischen Vorgänge in unserer  fast hundert kilometer dicken Atmosphäre nicht....

Mal ganz einfach gefragt:

Wenn es in einer Chemie-Fabrik 100 Kilometer entfernt ein Unfall gibt - sowas kommt ja durchaus mal vor -  machst Du dann die Fenster und Türen zu und gehst nicht mehr raus? Dieses Experiment wird in 80-90 KM Höhe über den Atlantik an der US-Ostküste stattfinden also praktisch am anderen Ende der Welt.


Dieses Experiment wird unser Planet ziemlich locker verschmerzen können, zumal es nicht das erste mal ist, das man sowas macht.  Und wer sich gerade an der Ostküste der USA befindet, der bekommt garantiert eine tolles Feuerwerk zu sehen. Achja, in Feuerwerkskörern steckt ja auch oft die andere "Chemtrail-Chemiekalie" namens Barium drin.

Also ich drücke die Daumen, dass das Wetter gut genug ist. Es soll sich ja auch lohnen, denn je besser das Wetter und je besser die erforschten Daten, desto mehr lernen wir über die Winde in dieser ziemlich unbekanten Schicht der Atmosphäre.


______ Update _______

Inzwischen ist das experiment durchgeführt worden, nachdem es mehrmals wegen schlechter Witterungsbedingungen und einmal wegen Fischerbooten in der Sperrzone verschoben werden musste. Diverse Chemtrail- und Haarp-Gläubige vertreten ja die Meinung, das Wetter werde bereits jetzt kontrolliert und es fände sogar ein geheimer "Wetter-Krieg" statt. Tja, dann verstehe ich aber nicht, dass sie den Start für dieses Experiment wegen den ungünstigen Wetterbedingungen so oft verschieben mussten.

Aktuelles vom Atrex-Experiment gibt es hier:
http://galaktische-bloederation.blogspot.com/2012/03/heute-ist-es-passiert-echte-chemtrails.html

Dienstag, 28. Februar 2012

6 Mythen über Haarp und ein Video mit Harald Lesch

Über das HAARP-Projekt gibt es viele Gerüchte auf dubiosen Verschwörungsseiten. Man sagt, es sei ein Geheimprojekt des amerikanischen Militärs, es sei für seltsame wetterphänomäne wie regelmäßige Wolken veranwtortlich, eine Erdbebenwaffe oder man würde damit sogar Gedankenkontrolle ausüben.

Dazu nimmt Prof. Harald Lesch in diesen 15 Minuten Stellung.



Lesch sollte es wissen, sein Diplomstudiem beendete mit einer Arbeit zu „Sonnenwind-Wechselwirkung mit dem interstellaren Medium“, er arbeitete jahrelang am Max-Plank-Institut für Radioastronomie und habliliterte über „Galaktische Dynamik und Magnetfelder". Also weiss er, was man mit Radiowellen innerhalb und ausserhalb der Atmosphäre machen kann und was nicht. Und Haarp ist nichts anderes als ein Radiosender, wenn auch ein sehr spezieller. Um bei der Gelegenheit mal mit ein paar Mythen um HAARP aufzuräumen... Mythos 1: HAARP ist GEHEIM und da passieren GEHEIME EXPERIMENTE:
HAARP is not classified. There are no classified documents pertaining to HAARP. The Environmental Impact Process (EIP) documents have always been, are now, and will always be completely descriptive of the program in its entirety. The EIP documents are a matter of public record.
Quelle: http://www.haarp.alaska.edu/haarp/faq.html ... Nichts an Haarp ist geheim, und das US-Amerikanische Militär ist an den Untersuchungen dort nur beteiligt. die Federführung haben Universitäten. Mythos 2: "Aber das EU-Parlament, das hat..." ... ja da denkt man einen vollen Plenarsaal mit streitenden Abgeordneten, flammenden Reden etc. Tatsächlich wurde in einer regelmäßigen Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Sicherheit und Aussenpolitik - bestehend aus ca. zwei Dutzend Abgeordneten - von irgendjemanden ein "Haarp-Experte" eingeladen - und zwar ausgerechnet Nick Begich jr., ein Autor eines HAARP-Verschwörungsbuches. Der hat dann vor den Ausschuss das wichtigste aus seinem Buch erzählt - und das wars´s. Man einigte auf eine Entschluss-Empfehlung inder man die USA um mehr transparenz bittet (Weil sie keinen Vertreter zur Anhörung schickten) und befreundete Staaten fragt, ob sie denn nicht mehr darüber wissen und Spielereien mit der Atmosphäre nicht gut heisst. Was Begich alles erzählte, steht zwar im Protokoll, floss aber so nicht in die Entschlussempfehlung ein. Die Entschlüsse wurden wohl vom EU-Parlament im Halbschlaf abgenickt, wie es allgemein üblich ist, bei Themen, welche die Masse der Parlamentarier nicht interessiert. Dafür hat man ja die Ausschüsse, die sich mit sowas auseinandersetzen. Das Protokoll dieser Sitzung gibt es hier. Wenn man noch nie so ein Ausschussprotokoll gelesen hat, kommt einen das sehr mächtig und wichtig vor, das muss man aber auch lesen können, da steht erstmal, wer alles da war, was man den Parlament empfiehlt und dann, was alles zum Thema gesagt wurde. Ein Satz kann sich da über mehrere Seite ziehen, z.b. die Entschlussempfehlung beginnt mit "Das Europäische Parlament..." zieht sich über eine Seite mit Spiegelstriche, dann die Punkte mit Buchstaben davor. Später wird aufgezählt, wer was im Ausschuss vorgetragen hat, aber das sind nur die "Anlagen" zum Entschluss. Entschluss dieses langen Protokolles bezogen auf HAARP ist nur dieser Passus:
hält HAARP (High Frequency Active Auroral Research Project) wegen der weitreichenden Umweltauswirkungen für eine globale Angelegenheit und fordert, die rechtlichen, ökologischen und ethischen Auswirkungen von einem unabhängigen internationalen Organ untersuchen zu lassen, bevor weitere Forschungsarbeiten und Versuche stattfinden; bedauert die wiederholte Weigerung der Regierung der Vereinigten Staaten, einen Vertreter zu der öffentlichen Anhörung oder den folgenden Sitzungen seines zuständigen Ausschusses über die Auswirkungen des Forschungsprogramms über hochfrequente Strahlen (High Frequency Active Auroral Research Project - HAARP), das gegenwärtig in Alaska durchgeführt wird, zu entsenden; 28. fordert die STOA-Lenkungsgruppe (Scientific and Technological Options Assessment) auf, ihre Zustimmung zu geben, daß die wissenschaftlichen und technischen Beweise, die in allen vorliegenden Forschungsergebnissen über HAARP vorliegen, untersucht werden, um die genaue Art und das Gefährdungspotential, das HAARP sowohl für die lokale als auch für die globale Umwelt sowie für die Gesundheit der Menschen generell darstellt, zu ermitteln; 29. fordert die Kommission auf, in Zusammenarbeit mit den Regierungen von Schweden, Finnland, Norwegen und der Russischen Föderation die Auswirkungen des HAARP-Pro-gramms auf die arktischen Gebiete Europas unter den Aspekten Umwelt und Gesundheit der Bevölkerung zu untersuchen und dem Parlament über die Ergebnisse zu berichten;
Der ganze Rest ist - im wahrsten Sinne des Wortes - "für´s Protokoll". Ich kann ja verstehen, dass die Haarp-Gegner sich mehr auf den Rest mit den Satellitenwaffen etc. stürzen, aber das ging alles nicht in den Entschluss ein. Und wie jeder merken konnte, passierte nach den Entschluss nichts mehr, sonst hätten es die HAARP-Gegner breitgetreten... Mythos 3: Auf Radarbildern bewirkt Haarp seltsame Kringel und Kreise: Das ist sind falsche Radar-Echos von Wetterradarstationen. Wenn man genauer nachforscht, wird man mit sicherheit feststellen, dass sich genau im Zentrum des Kreises eine Wetterradarstation befindet. Das heisst nicht, dass dort ringförmige, oder spiralförmige Wolken sind. Das solche Fehldaten auf Wetterseiten mal durchrutschen, kommt relativ häufig vor, Wetterstationen filtern diese fehlinterpretatierten Daten meistens raus, aber in den Rohdaten einzelner Stationen existieren sie noch weiter, und wenn sie gefunden werden, heisst es immer "Haarp!!!" ;-) Ein weltweit bekanntes Beispiel waren die Spiralen über Australien: Auf einmal tauchen über den wichtigsten Städten von Australien solche Spiralen auf, obwohl niemand Wolken in dieser Kreisformation sieht. Alle diese misteriösen Spiralen befanden sich genau um Radarstationen.
Radar-Störungen über eine Karte mit den betreffenden Radarstationen gelegt. Beispiel von der empfehlenswerten Seite forgetomori.com
Mythos 4: Haarp beeinflusst das Wetter, man sieht es an seltsam strukturierten, unnatürlichen Wolken Erstmal kann es das gar nicht. Haarp regt durch seine wechselnde Elektromagnetische Strahlungen Ionen in der Ionosphäre zum Schwingen an. Und die befinden sich - nomen est omen - in dier Ionosphäre. Die Beginnt ab einer Höhe von 80 Kilometern und reicht bis in den Weltraum. Selbst die ISS, das Shuttle und viele Satelliten befinden sich noch in diesen Bereich, den man Ionosphäre nennt. Ein Ionosphörenexperiment des Shuttles habe ich hier schon mal beschrieben: Chemtrails im Weltall - geheime Shuttle-Experimente Unser Wetter findet in der Tropopause genannten Atmosphärenschicht statt, die reicht gerade mal bis in 10 Km Höhe. Größere Ansammlungen von Ionen, die dort auftauchen nennt man Gewitter ;-) Seltsam anmutende Wolkenformation sind nicht künstlich, sowas bekommt die Natur von ganz alleine hin, denn die Luft ist genauso wie Wasser auch nur ein Element, dass Strömungen unterliegt, und da kann es bei regelmässigen Strömungen verursaucht z.B. durch Gebirgen zu Interferenzen kommen. Beim Wasser würde das niemand seltsam vorkommen, warum soll es am Himmel bei Wolken seltsam sein? Sogenannte Schwerewellen werden häufig als "Haarp-Wolken" gedeutet, sind aber ein völlig normales Meteorologisches Phänomen:
Schwerewelle, engl. "Gravity Wave" - Bild von Wikipedia
aus einen historischen meteorologischen Buch "Cloud Studies" by Arthur W. Clayden - zu dieser Zeit gab es noch kein Haarp.
Mythos 5: "Aber wenn ein Erdbeben irgendwo stattfindet, war HAARP aktiv" Das bringt man dann meistens mit den Haarp-Magnetometer in Verbindung, dass praktisch immer bei starken Erdbeben irgendwelche Peaks zu diesen Zeitpunkt zeigt. Aber wer das als Beweis sieht, das Haarp zu diesen Zeitpunkt "gerade Aktiv" und der Auslöser sei, verwechselt Ursache und Wirkung. Ein Magnetometer ist ein Messgerät wie ein Thermometer, es misst Schwankungen im Erdmagnetfeld, wie ein Thermometer Schwankungen der Temperatur misst.  Das heisst also nicht, dass Haarp zu diesen Zeitpunkt aktiv ist, wenn dort ein Ausschlag zu sehen ist. Das ein starkes Erdbeben auswirkungen auf das Magnetfeld hat, ist auch logisch, wenn man bedenkt, dass sich die seismische Schockwelle durch die gesamte Erde fortpflanzt - eben auch durch den flüssigen Teil des Eisenkerns, der das Erdmagnetfeld erzeugt. Mythos 6: "...aber eine Doku auf n-TV zeigt, wie mit Haarp und Chemtrails das Wetter manipuliert wird." Das ist leider einfach nur eine schlechte Infotainment-Doku. Sie stammt vom History-Channel und ist aus der Reihe "That´s impossible" - Nomen est omen. In dieser Doku kommen sämtliche Verschwörungstheoretiker zu Wort, die mit Haarp in Verbindung gebracht werden können und werden dort als "Experten" angepriesen. z.B. der Ufologe Nick Pope, Nick Begich Freie Energie Anhänger und Esoteriker , und Jerry E. Smith dessen publizierten Bücher alle mit Haarp oder schwarzen Helicoptern zu tun haben. Besondere Krönung ist der Geologe Brooks Agnew, der immer mit "Phoenix Science Institute" untertitelt wurde. Das klingt beeindruckend, aber dieses Institut besteht nur aus zwei Personen und wurde von Agnew selbst gegründet. Dieses Institut sucht übrigens seit Jahren Geldgeber für eine millionenschwere Expedition zum Nordpol, wo sie den Eingang zur hohlen Erde vermuten. Nebenbei betreibt Agnew übrigens ein Truther-Onlineradio. Zum Thema Haarp gibt es bei Hoaxilla ein schönes Audio-Podcast  - Empfehlenswert!

Donnerstag, 9. Februar 2012

Bundeswehr verwendet Orgon-Cloudbuster mit Reich-Technologie in Kampfjets gegen HAARP-Wolken und Chemtrails

Wer kennt sie nicht? Die geheimnisvollen aber mächtigen Cloudbuster mit Wilhelm-Reich-Technologie, die - je nach bedarf - entweder in der Wüste neue Wolken schaffen oder in Idar-Oberstein die fiesen Chemtrail- & HAARP-Wolken beseitigen können. Hier ein Beispiel eines solchen Cloudbusters:




Und nun kommt´s:

Diese Geheimtechnologie wird schon seit Jahrzehnten von der Bundeswehr in deren Kampfjets benutzt. Denn man muss ja z.B. einen Feind, der sich hinter einer Haarp-Wolke verbirgt, orten und abschiessen können. So wie sich jeder von uns einen klaren blauen Himmel über seinen Kopf wünscht, sorgt diese Orgonit-Kanone für ein wolkenfreies Schussfeld vor dem deutschen Jet. Da kann sich kein böser Feind mehr hinter einer künstlichen Wolke mehr verstecken.

Der investigative Nachrichten-Mainstream-Sender N-24 hat versehentlich in einer Dokumentation  über den (auch von Deutschland benutzten) F4-Phantom-Kampfjet den Einbau eines Orgonit-Cloudbusters gezeigt. Im Hauptprogamm. Unverschlüsselt. Für jeden Ansehbar.

Doitsche Bundeswehr-Flugzeug-Mechaniker bauen genau diesen Orgon-Cloudbuster in einen Abfangjäger ein...



In voller Pracht - der Orgonit-Cloudbuster made by BundesHeer (die Bundeswehr gibt´s ja gar nicht!#einself, denn Doitschland ist ja nur eine GmbH)






Chef-Ing, Dr. HeldenstrumpFF (erkennbar an den 3 Rauten) gibt die letzten Instruktionen für den ersten Testlauf:



Der bedeutende Moment. Hauptgefreiter Oliver zu und von Olef und einem viel zu langen Nachnamen, entwertet die böse, energieblockierende NWO-Sicherheitsplakette - mit einer einfachen Kneifzange. Die Orgonit-Kanone ist damit unbegrenzt einsetzbar.



Zufriedene Gesichter im Teststand des versteckten Föhrer-Hauptquartiers! In Zukunft wird sich kein Feind des Doitschen Volkes mehr hinter selbstgemachten Wolken verstecken können...

 

Der Sieg wird unser sein, obwohl ich gar nicht zu "uns" gehören will. Für die Leute, die jetzt noch mitlesen (In anbetracht der Bildbeweise wohl eher weniger) sei gesagt. Die Bilder da oben stammen aus der Dokumentation "Ausgemustert - das Ende eines-Phantom-Jets" in der angeblich ein veralteter Bundeswehr-Jet auseinandergenommen und recyclet wird. Der "Cloudbuster" ist laut dieser Mainstream-Desinformation in Wirklichkeit das Maschinengewehr des Jets.

... das sagen die, aber wir wissen es besser, oder?

Freitag, 3. Februar 2012

Was die Bürgerinitiative "Sauberer Himmel" in letzter Zeit in Sachen "Chemtrails" so von sich gibt...

Erstmal sorry für die Länge und die seltsame Struktrierung dieses Textes. Mir ging es darum ein paar Forumsbeiträge zu sammeln und zu strukturieren, damit sie in den Endlos-Thread, aus dem sie stammen, nicht völlig untergehen. So bastel ich aus ca. einem dutzend dieser Beiträge einen Artikel für diesen Blog.
Bitte auch auf die Links im Fliesstext achten, hier verlinke ich ausnahmsweise etwas mehr als üblich.

Zur Einleitung...

Es gibt eine Bürgerinitiative namens "Sauberer Himmel", die vom Rechtsanwalt Dominik Storr (im folgenden Text gerne und oft "Lieblingsanwalt" genannt) und den ehemaligen Greenpeace-Aktivisten Werner Altnickel gegründet wurde. Sauberer Himmel setzt sich "für einen Himmel ohne chemische Wolken" ein und meint natürlich die Chemtrails und HAARP. Dabei scheut man sich nicht, konkrete Namen zu nennen, z.B. Fluggesellschaften beim Namen zu nennen und ihn beteiligung an einer "Weltweiten Chemtrail-Mafia" vorzuwerfen. Die Aktivitäten dieser Bürgerinitaitve beschränkten sich bisher nur auf briefliche Anfragen des Rechtsanwalts an diverse Behörden und Institutionen und Aufrufe an die Leser/Mitglieder, diese Institutionen mit kritischen Anfragen zu überhäufen, also zu "spammen". Spektakulär bis lächerlich war eine Aktion, in der Werner Altnickel todesmutig mit seinen Campingbus vor die Hamburger Greenpeace-Zentrale fuhr und ein Banner für ein Photo auf dem Dach des Campingbusses spannte. Die Aktion dauerte nur ein paar minuten und ist eigentlich nichts anderes als ein schönes werbefoto für die Bürgerinitiative, mehr kam dabei nicht raus.

Merkwürdig an dieser Bürgerinitiative ist, dass sie ihr Aufklärungsmaterial relativ teuer verkauft, Flyer und Aufkleber kosten Geld und der vergleichsweise hohe Preis wird auf der Seite nicht mal genannt!!, sondern muss erfragt werden. Noch merkwürdiger ist, dass eine Bürgerinitiative normalerweise eine aktive Community ist, davon ist bei dieser Bürgerinitiative aber wenig zu merken, anfangs wurden sogar die Treffpunkte der regionalen Stammtische nur gegen Email-Anfrage bekanntgegeben, damit die Gruppe nicht "unterwandert" werden kann.

Es ist in letzter Zeit ziemlich still um diese Bürgerinitiative geworden, doch in den letzten Tagen legt sie wieder los. Hier möchte ich die größten Patzer dieser selbsternannten Aufklärer der letzten Tage aufzeigen...

Sauberer Himmel und die Logik - ein leidvolles Thema

Vorausgehend gab es zwischen der Bürgerinitiative und den Deutschen Wetterdienst einen zähen Briefverkehr indem der Anwalt zum Beispiel auch damit drohte, mit "der Wahrheit" an die Öffentlichkeit zu gehen, diversen Organisationenen zwischen den Zeilen "Mittäterschaft" vorwarf  und Belege dafür forderte, dass es keine Chemtrails gibt.

Jo, da ham´wir das Problem. "Ich fordere Beweise, dass es etwas nicht gibt"

Jetzt frohlockt unser Lieblingsanwalt, denn das Bundesumweltamt hat nun endlich geantwortet und - aus Sicht Storrs - zugegeben, dass es keine Chemtrail-Bestandteile misst und nicht ausschliessen kann, dass es Chemtrails gibt...

Antwort des Meteorologischen Observatoriums des Deutschen Wetterdienstes auf unser Anwaltsschreiben vom 28.10.2011

Bei unserem Rechtsanwalt ist das lang ersehnte Antwortschreiben des Meteorologischen Observatorium des Deutschen Wetterdienstes eingegangen. Und wir sind erfreut, dass die Antwort ehrlich ausfällt. Denn das Meteorologische Observatorium räumt in seiner Antwort ein, dass es nicht ausschließen kann, dass chemische Wolken versprüht werden, da es nicht zum Forschungs- und Messprogramm des Observatoriums gehöre, sich mit dieser Fragestellung zu befassen.
Das ist das bei der Bürgerinitiative immer wieder auftauchende Problem mit der Logik, denn man kann die Nichtexistenz von irgendetwas eben nicht ausschliessen, das ist einfachste Logik.

Genauso wie niemand ausschliessen kann, dass es ein unsichtbares Einhorn gibt, dass schlechte Anwälte frisst... Also los, beweist mir, dass es so ein unsichtbares Einhorn nicht gibt! Ihr findet keinen Beweis, das es solche Einhörner nicht gibt? Dann muss es ja diese unsichtbaren Einhörner geben! So einfach kann die Welt eines Anwalts sein, der noch nicht von einen unsichtbaren Einhorn gefressen wurde...
 
Ähnliche Aufforderung, Beweise für die Nichtexistenz von Chemtrails zu liefern - in einen geradezu drohenden Ton - verschickte unser Lieblingsanwalt bereits an andere Institutionen. Die aktuelle Antwort des Deutschen Wetterdienstes lässt ihn zu einer Zusammenfassung der bisherigen Antworten hinreissen...

Wir fassen zusammen:

Die Deutsche Flugsicherung hatte mitgeteilt, „dass von der Deutschen Flugsicherung nicht festgestellt werden kann, ob Flugzeuge irgendwelche Substanzen ausbringen.”

Das Luftfahrt-Bundesamt möchte mit dem Thema „Chemtrails“ nichts zu tun haben. Das Amt erwähnte uns gegenüber mit keinem Wort, dass es die so genannten ”Chemtrails” nicht gibt.

Das Meteorologische Observatorium des Deutschen Wetterdienstes räumte in seiner Antwort ein, dass es nicht ausschließen kann, dass chemische Wolken versprüht werden.

In einem Schreiben des Bundesministeriums der Verteidigung heißt es: „Im Bundesministerium der Verteidigung wird am Thema „Chemtrails“ nicht gearbeitet.“

Auf die Antwort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. warten wir noch.
Fazit:

Das Umweltbundesamt steht bereits jetzt ziemlich alleine da. Trotz unzähliger Anfragen von besorgten Bürgerinnen und Bürgern bleibt das Umweltbundesamt beim Thema “Chemtrails” seit vielen Jahren praktisch untätig, obwohl die oben genannten Behörden nicht ausschließen können, dass chemische Wolken versprüht werden. Das Umweltbundesamt sieht jedoch keinen Anlass, Schwermetalle wie z.B. Aluminium, Barium und Strontium in der Luft zu messen. Die Aufgabe des Luftmessnetzes des Umweltbundesamtes bestehe nämlich lediglich darin, Messverpflichtungen Deutschlands zu erfüllen, die entweder aus der Unterzeichnung internationaler Abkommen oder der EU-Gesetzgebung resultieren. Messprogramme, Messparameter und Messverfahren würden von internationalen Experten festgelegt werden. Für die Parameter Aluminium, Barium und Strontium ergäbe sich daraus kein Messbedarf - auch wenn dies unzählige Bürgerinnen und Bürger fordern. Ein Grund mehr, sich dem Protest-Brief an das bisher untätige Umweltbundesamt anzuschließen.

Abgesehen, davon, dass der Rechtsanwalt übersieht, dass das Bundesumweltamt eine Behörde ist und selbstverstndlich nur das zu messen hat, was das Gesetz erlaubt - denn wo kämen wir da hin, wenn eine von Steuergeldern finanzierte Behörde machen würde, was irgendjemanden gerade einfällt und Messungen zu Stoffen durchführt, die offensichtlich Spinnereien von Verschwörungsfreaks sind und deshalb reine Steuergeldverschwendungen wären..


Hier übersieht der Anwalt etwas grundlegendes

Es wird zwar nicht gezielt nach den vermuteten Chemtrail-Inhaltsstoffen wie Aluuminium und Barium gesucht, aber wenn da jemand was heimlich versprüht, es würde bei den Feinstaub- und Aerosol-Messungen auffallen.

In den Antwortschreiben des deutschen Wetterdienstes wird explizit diese Seite hier erwähnt:

http://www.dwd.de/mohp

dort findet man unter den Menuepunkt "Aerosole" folgendes:

Am Meteorologischen Observatorium Hohenpeissenberg werden wichtige Charakteristika der atmosphärischen Partikel langfristig überwacht und untersucht. Das Messprogramm umfasst, meist redundant und nach physikalisch verschiedenen Prinzipien:

- Anzahl der kleinsten messbaren (ultrafeinen-, Nano- oder Nukleations-)Partikel ab 3 nm und zusätzlich ab 11 nm Durchmesser (Butanol-Kondensationspartikelzähler)
- Anzahl und getrocknete Größenverteilung der Partikel zwischen 11 nm und 900 nm (SMPS) sowie zwischen 100 nm und 7.5 µm und zwischen 250 nm und 30 µm (optische Partikelzähler)
- Gesamtmasse der Partikel und Masse der Partikel <10 µm (PM10) durch TEOM
- Masse lichtabsorbierender Partikel bzw. Ruß (MAAP, Aethalometer)
- Absorptionskoeffizient lichtabsorbierender Partikel bzw. Ruß (MAAP, Aethalometer)
- Streukoeffizient der getrockneten Partikel (Nephelometer)
- Aerosol optische Dicke (Filterradiometer)
- Vertikalprofil des Rückstreukoeffizienten (Ceilometer)
- Chemische Zusammensetzung des Aerosols (Kationen, Anionen) in 4 Größenklassen, Schwermetalle

Das Messprogramm wurde 1995 im Rahmen des Global Atmosphere Watch Programms (GAW) gestartet und seitdem kontinuierlich den Erfordernissen bzw. dem Stand der Wissenschaft angepasst.

Bei diesen Messungen würden alle Stoffe, die irgendwie "gesprüht" werden, auffallen!

 Der Vollständigkeit halber hier das Antwortschreiben des DWD. Zum Vergrössern bitte auf die Grafiken klicken:



Gerade die Passage, das man keine Mitarbeiter habe, die sich mit den versprühen chemischer Wolken befasst, könnte man auch volkstümlich so ausdrücken.

Die haben eben keine Märchenabteilung...

... genausowenig wie zoologische Institute keine Biologen haben, die sich um unsichtbare Einhörner kümmerern, welche bevorzugt schlechte Anwälte verspeisen...



Fernseh-Legende Prof. Heinz Haber und die künstliche Wettermanipulation:

Man entdeckt bei der Bürgerinitiative den legendären Professor Heinz Haber, der hat vor ca. 50 Jahren in einer Serie "Was sucht der Mensch im Weltenraum" in einer Folge von möglichen Wettermanipulationen gesprochen. Natürlich verlinkt der Lieblingsanwalt nur das kurze YouTube-Schnipselchen aus der Sendung, das vor einem halben Jahr in der Chemtrail-Szene schon kursierte und offensichtlich von einem Anhänger der Chemtrail-Hypothese zusammengeschnitten wurde.

Das ist aber nur ein kurzer Ausschnitt einer 30-minütigen Sendung. Über Wettermanipulation redet er nur am Ende dieser Sendung, Haber beschreibt ein Problem: Es gibt nur 2 Möglichkeiten, das Klima zu beeinflussen. Man muss der Atmosphäre Energie zuführen bzw. Energie entziehen - im gigantischen Ausmass. Die erste Möglichkeit wäre das ausbringen von Kondensationskeimen - und das wird ja im kleinen Rahmen gemacht, Stichwort Hagelflieger  Die zweite Möglichkeit wäre, eine Sonnenlicht-reflektierende Schicht in die Atmosphäre zu bringen - da wird der Chemmie natürlich hellhörig, überhört aber konsequent das, was danach kommt. Haber spricht davon, z.B. Aschepartikel in die Atmosphäre zu bringen und zeigt eine Skizze. Man müsse diese Schicht in 80 KM höhe bringen - er sagt ausdrücklich "Diese Höhe ist kritisch" - und schlägt vor, dazu Raketen zu nehmen - denn 80 KM - so hoch fliegt keine Ryanair-Maschine. Desweiteren redet er in der gesamten Sendung von einer "Wettermaschine", das kann im kurzen Ausschnitt sonderbar klingen. Schaut man die ganze Sendung wird aber klar, dass er mit "Wettermaschine" die natürlichen Vorgänge in der Atmosphäre meint. Am Ende sagt er "Ich glaube, dass es möglich sein wird - in den nächsten 50 oder 100 Jahren - das Wetter und das Klima künstlich zu steuern". Tja.... "Glaube". Da hat sich der geschätzte Professor Haber zumindest verschätzt... Die ganze Sendung und nicht nur den für Chemtrailer interessanten Ausschnitt gibt es hier zu sehen. Absolut sehenswer! Auch wenn es mehr um Wettersatelliten als um Wettermanipulation geht.
Sauberer Himmel und zweifelhaften Quellen: Hier liste ich nun hintereinander ein paar interessante Verweise der letzten Woce von sauberer-Himmel auf - immer getrennt von einen -------- Schnipp --------- Da wird ein Beitrag des Magazin 2000+ gefeatured, indem HAARP für Wetterkatastrophen und sogar Flugzeugabstürze veantwortlich gemacht wird. Magazin 2000+ ist ein Pseudowissenschafts-Blättchen mit Kontakten zur KRR! Das sind Leute die meinen, das "Deutsche Reich" existiere noch und sie seien die legitimen Vertreter. Sauberer-Himmel schreibt:
„Globales Wetterchaos und ungeklärte zivile Flugzeugabstürze – Folge militärischen Wahnsinns?“ Mit dieser Überschrift ist ein Beitrag zum Thema HAARP im Maga­zin 2000plus / Nr. 177 erschienen, den wir mit freund­li­cher Geneh­mi­gung des Ver­lages ver­öf­fent­li­chen dür­fen. Vie­len Dank!
Wikipedia (nicht das von vielen Leuten kategorisch abgelehnte Esowatch/Psiram) schreibt über dieses Magazin: "Kommissarische Regierung des Deutschen Reiches Die heutige Verlegerin Ingrid Schlotterbeck bezeichnet sich seit 2001 als Außenministerin der Kommissarischen Regierung des Deutschen Reiches, ihr Mann Rolf Schlotterbeck als Wirtschaftsminister. In den Sondernummern (Extra 1 und Extra 10) der Zeitschrift erschienen ein Interview und Artikel mit dem „Erfinder“ der „kommissarischen Reichsregierung“ Wolfgang Gerhard Günter Ebel." Wikipedia: Magazin_2000plus ... und der von sauberer-himmel gefeierte Artikel ist aus Heft #177 aus dem Jahre 2002 - das Jahr mit der großen Flutkatastrophe in Ostdeutschland:
Der Autor des 10-Jahre-alten Artikels aus den magazin 2000+ hat einen eigenen und nicht gerade kurzen PsiRam/Esowatch-eintrag: http://www.psiram.com/ge/index.php?title=Hans-Peter_Thietz -------- Schnipp --------- ... Wenn man bei sauberer Himmel schon dabei ist, den Eso-Zeitwschriftensumpf abzugrasen, dann darf die Lieblingszeitung der Chemtrailer nicht fehlen, die hat das ja in Deutschland erst bekanntgemacht - "Raum & Zeit"
„Uranmunition, HAARP und Chemtrails – Was Greenpeace verschweigt“ In der raum&zeit (Ausgabe 175/2012) ist ein Beitrag über die Aktion für einen sauberen Himmel vor der Greenpeace-Zentrale in Hamburg erschienen.
... in diesen einseitigen Artikeln wird nicht nur das lustige Bild vom Altnickels-Campingausflug nach Hamburg zur Greenpeace-Zentrale gezeigt, sondern auch Werbung für Rosalie Bertells Buch gemacht. Für das unser Lieblingsanwalt ein Kapitel auf deutsch beigetragen hat, und das auf sauberer-Himmel.de reichlich beworben wird. Wie nett von der Zeitschrift Raum&Zeit! Als Quellenangabe gibt Raum&Zeit übrigens infokrioeg.tv an. -------- Schnipp --------- Und noch eine sehr zweifelhafte Quelle wird als höchstkompetente Meinung präsentiert. Sauberer Himmel schreibt:
Harvard-Absolvent: Chemtrails machen Menschen anfälliger für Infektionen Der Harvard- Absolvent Dr. Leonard G. Horowitz ist der Auffassung, das Versprühen von Chemtrails sei dafür verantwortlich, dass die Menschen immer anfälliger für Infektionen werden und zwar abhängig davon, welchen chemischen Stoffen sie ausgesetzt seien. In dem Buch “Death in the Air: Globalismus, Terrorismus & Toxic Warfare” spricht er über seine Erkenntnisse zu diesem Thema.
Der "Harvard-Absolvent" ist Zahnarzt. Und wenn man seine Webseite anschaut, ist er nicht nur neben- sondern  hauptberuflich auch noch AIDS- und Impfleugner. Siehe Wikipedia: Leonard_Horowitz Auf seiner Homepage geht´s noch bunter zu: http://www.drlenhorowitz.com/ Da fehlt eigentlich keine Verschwörungstheorie. Vorsicht! Das Layout der Seite kann zu bleibenden ästhetischen Störungen führen. Wesentlich ruhiger sieht seine Shop-Seite auf. Klar, da muss man ja den Warenkorb-Link finden können. Er verkauft so ziemlich alles, was es in der Esoszene gibt. Natürlich am meisten Nahrungsergänzungsmittel. Auch nach Methoden des "Wasser-hat-angst-vor-Hitler"-Guru Masaru Emoto behandeltes heiliges Hawaii-Wasser... Sein Shop ist hier: http://www.healthyworldstore.com/ Auch mal durch die Rubriken links klicken, unter "Equipment" gibts z.B. Orgonkegel ...aber immerhin ist er Harvard-Absolvent, wie man bei sauberer-himmel.de so schön betont! -------- Schnipp --------- Sauberer Himmel präsentiert den heldenhaften serbischen Chemtrail-Bekämpfer ... den hatten wir in meinen momentanen Lieblingsforum schon ein paarmal, es handelt sich um Nikola Aleksic, dessen Video mit Hasstiraden gegen die NWO bei den Chemtrailer als Staatsakt gefeiert wurde, weil es so offiziell aussah, was zwei Fahnen hintern Schreibtisch doch für Eindruck machen können.
Sauberer-Himmel.de schreibt:
The Ecological Movement of Novi Sad: “Chemical Trails As A Global Environmental Threat” Auch in Serbien organisiert sich der Widerstand gegen das Versprühen von chemischen Wolken. Auf der Webseite der Ecological Movement of Novi Sad finden Sie eine schöne Zusammenfassung zum Thema “Chemtrails”. Lesen Sie hierzu auch “Nikola Aleksic, Serbian ecology leader arrested for openly defying GMOs and chemtrails”.
Der zuletzt verlinkte Artikel behauptet tatsächlich dass dieser Held Serbiens von Monsato persönlich eigeknastet wurde und noch in Haft ist, in Wirklichkeit war das etwas anders. Herr Aleksic demonstrierte vor den Parlament, da gibt es sowas wie eine "Bannmeile" und wurde in Gewahrsam genommen. Am selben Tag liess man ihn frei... darüber berichtete ich schonmal hier: Diskussion: Chemtrails Verhaftet? Noch in Haft? aber komisch, dass auf der webseite seiner Umweltorganisation ein TV-Auftritt mit einen späteren datum zu finden ist, und das es in der Google-Übersetzung heisst, dass er bei einer Demonstration vor dem Parlament verhaftet wurde und am selben Tag wieder freikam. Wohl eher eine Festnahme wie durchaus hier auch bei Demonstrationen üblich und je östlicher, desto mehr üblich. Und der vielgelobte Text, den sauberer Himmel da auf der serbischen Seite verlinkt hat, ist abgewandelter Text, der seit Monaten schon durch diverse Blogs kursiert...Da werden Obskure Inhaltsstoffe der Chemtrails behauptet, zum Beispiel ausgetrocknete rote und weisse Blutkörperchen! ;-)))) Damit man sich über die "Wichtigkeit" dieser Organisation kein falsches Bild macht, amerikanische Truther-Seiten tun ja so, als sei das eine art "Yuguslavische Grüne Partei"
-------- Schnipp --------- Ein amerikanischer Wetterfrosch bestätigt Chemtrails & Haarp Dann muss ja was dran sein, denn was gibt es seriöseres als den Wettermann vom Fernsehen? sauberer-Himmel stellt einen amerikanischen "Wetter-fachmann" vor, der in Amerika für einen kleinen Lokalsender den Wetterbericht präsentiert und eine Chemtrail/Haarp-Seite hat. Sauberer Himmel schreibt:
US-TV-Meteorologe: “Die Kontrolle des globalen Wetters ist komplett” Der Wetterfachmann Scott Stevens beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Wettermanipulation durch Chemtrails und HAARP und informiert darüber auf seiner Webseite http://weatherwars.info/. Dort sind die Wetterphänomene aufgrund chemischer und elektromagnetischer Einwirkungen ausführlich erklärt. Der US-TV-Meteorologe, der für den KPVI News Channel 6 arbeitete, ist aufgrund seiner Wetterbeobachtungen – speziell aufgrund von Satellitenbildauswertungen von neuartigen Wolkenbildungen – überzeugt, dass die derzeitigen Wetterphänomene beeinflusst und kontrolliert werden und zwar auf dem gesamten Planeten. (...)
Gut, dass man "Wetterfachmann" geschrieben hat, denn von einer Meterologen-Ausbildung finde ich zu diesen Herren nichts. Er ist aber in der amerikanischen Chemtrail-Szene schon länger bekannt. Er hat sogar einen Wikipedia-Eintrag, der handelt aber nur von seinen Verschwörungstheorien: Wikipedia: Scott_Stevens_(weatherman) Was für ein toller "Experte" für Satellitenaufnahmen er ist, sieht man auf seiner Homepage z.B. an sowas:
SOHO “Anomalies” In an Infinite Cosmos All Dreams Are True (...)
This looks freakishly like a massive, and I do mean massive antennae array. The physical dimensions?? Tens of thousand of miles across...
Noch mehr seiner Soho-Anomalien gibt´s hier: http://weatherwars.info/?page_id=225 Kurze Erklärung für Leute, die sich mit den sog. Artefakten solcher Bilder nicht beschäftigt haben. SOHO beobachtet die Sonne und ihre Umgebung. die hellen Punkte mit den seitlichen horizontalen Linien sind Planeten (meistens Merkur und Venus) deren Licht den CCD-Chip der Sonde übersteuert. Dadurch entstehen überladene Zeilen auf den CCD-Chip, die drei Strahlen rechts sind Spuren von Straahlungspartikeln, die immer wieder mal auftauchen,, auch auf die reagiert der CCD-Chip der Sonde. Aber klar, der Satelliten-Experte und Wettermann Scott Stevens weiss, das sind gigantische Antennnenanlagen!!! ... in diesem Lichte sollte man auch seine Haarp- und Chemtrail-Interpretationen betrachten. Übrigens durfte er in den TV-wetterberichten seine Chemtrail-Thesen nicht verbreiten. Hier gibt´s Bruchstücke eines Interviews mit diesen Möchtegern-Kachelmann aus den USA: http://idahofallstoday.com/scott-stevens-still-fighting-to-prove-weatherwars-theories/ -------- Schnapp --------- Ende des Blocks "seltsame Quellen" ------- ... ja, da haben wir ja alles, was Qualitätspresse nicht ausmacht, in einen schönen Rundumschlag fleissig bei sauberer-himmel beworben... Sauberer Himmel beschuldigt Fluggesellschaften Ach herrje, da macht unsere Lieblingsbürgerinitiative mal das, was man ihnen so oft vorgeschlagen hat, nämlich den Verursacher der Streifen ausfindig zu machen und die wetterdaten zu kontrolieren und dann machen Sie es nicht richtig... Sauberer-Himmel.de schreibt:
Fluggesellschaft Emirates auf frischer Tat beim Chemtrailing ertappt? Diese Bilder wurden am 8. Mai 2011 von einer Teilnehmerin der Bürgerinitiative Sauberer Himmel über der Stadt Hannover aufgenommen. Wie auf den Bildern zu sehen ist, kommen bei diesem Linienflugzeug der Fluggesellschaft Emirates auffällig dicke, weiße Strahlen fast direkt aus den Triebwerken. An jenem Tag war jedoch weder die Luftfeuchtigkeit besonders hoch, noch herrschten außergewöhnlich niedrige Temperaturen auf der Regel-Flughöhe (und selbst bei außergewöhnlichen Bedingungen – hohe Luftfeuchtigkeit und extreme Kälte – müsste die weiße Farbe des Kondensstreifens hinter dem Flugzeug deutlich intensiver sein als direkt am Triebwerk).
Ersteinmal fällt auf, dass man wohl bei diesen Bild die Belichtungszeit zu lang war, denn der Kondensstreifen ist deutlich überbelichtet. Dann verlinkt man die Wetterdaten dieses Tages - und was steht in den dort verlinkten Wetterdaten?. Das ab einer Höhe ab 6500 bis 11000 metern eine Temperatur zwischen -52 und -72 Grad Celcius herrschte. In den von sauberer-Himmel verlinkten Wiki-Artikel wird von Kondensstreifen ab einer Temperatur von -40 Celcius gesprochen... Offenbar hat man nur in der Spalte für relative Luftfeuchtigkeit geschaut und sich über die dort sehr niedrigen Werte gefreut, aber die Spalte "Temperatur" dabei übersehen. bei so tiefen Temperaturen - wie geschrieben bis zu -72° Celcius ist die relative Luftfeuchtigkeit fast schon egal, denn so kalte Luft kann kaum noch feuchtigkeit binden. Jedes Flugzeug, dass zwangsläufig Wasser aus den Verbrennungsrückständen ausstösst, pustet mehr Feuchtigkeit heraus als die trockenste Luft bei dieser Temperatur halten kann. Und der erwähnte Abstand zwischen beginn des Kondenstreifens und Ende des Triebwerkes ist auch zu sehen. Offensichtlich weiss man über Flugzeuge so wenig, dass man nicht merkt, dass die Triebwerke vor der vorderen Flügelkante vorgelagert sind und das hintere Ende des Triebwerks weit vor der hinteren Flügelkante endet.
Übrigens wird beim dünnen Streifen in der Mitte tatsächlich was gesprüht, nämlich der Inhalt des Handwaschbeckens und sonstiges Brauchwasser. Und dieser Streifen beginnt dick direkt am Ventil (Drain Mast). So sieht das in "besser-fotografiert" aus - hier handelt es sich ebenfalls einen A380 wie oben bei der Emirate-Maschine - man sieht deutlich, wie weit die Treibwerke vorgesetzt sind:
Denselben Fehler machte sauberer-Himmel ein paar Tage später nochmal, sauberer-Himmel bezog sich auf diverse Videos von Planespotter:
Aber auch dieses Flugzeug von Korean Air hinterlässt einen satten Kondensstreifen, der praktisch direkt an den Triebwerken beginnt und überhaupt nicht enden will.
... und verlinkt auf dieses Video:
SACH´ MAL, HAT DA JEMAND BEI SAUBERER-HIMMEL EINEN KNICK IN DER OPTIK?!?! Der Zwischenraum zwischen den Kondensstreifen und dem Triebwerk sind doch deutlich genug zu sehen? Aber wenn man dort das endlich erkannt hat, dass bei echten Kondensstreifen meistens ein grosser Abstand twischen Triebwerk und Kondensstreifen ist, dann sollte man alle vorherigen Videos und Fotos aussortieren, wo dies der Fall ist. Bleibt aber nicht mehr viel übrig ;-)  ---- EDIT - Eingefügt 4.2.2012 Offenbar schiesst man sich auf die Fluggesellschaft "Emirates" ein, naja, ist ja auch einfach, denn die schreiben ihren Namen schon groß unter den Rumpf. Aber wo ein Triebwerk aufhört und ein Kondensstreifen anfängt, hat man immer noch nicht gelernt. Das ist wirklich peinlich:
Mal abgesehen davon, das wir anhand dieses kleinen Ausschnittes nicht beurteilen können, wie "ungewöhnlich lang" dieser Kondensstreifen denn ist, wenn man das Bild so schneidet - Offenbar schiesst man sich bei Sauberer-Himmel wirklich auf die Fluggesellschaft "Emirates" ein, passt auch in das latent amerikafeindliche Weltbild, das man bei unseren Lieblingsanwalt durchaus auch bei anderen Themen entdecken kann. So schreibt sauberer Himmel:
Und schon wieder die Emirates?
Die Vereinigten Arabischen Emirate sind einer der engsten Partner der NATO bei deren Krieg gegen die Vernunft und Menschlichkeit im Nahen Osten. Da würde es sich ja auch glatt anbieten, die NATO bei ihrem militärischen “Chemtrail-Projekt” zu unterstützen. Auf den arabischen Flughäfen, die zumeist militärischen Hochsicherheitstrakten ähneln, ließe sich das Chemtrailing auch wunderbar geheim halten.
Welcher NATO-Krieg im nahen Osten? Die Amis sind aus dem Irak inzw. abgezogen. Bose Amis, Böse NATO, Böse Ölscheichs. Das passt. Übrigens tanken auch die Emirates-Maschinen, wenn sie von Deutschland aus starten, das gleiche Kerosin wie jede deutsche, französische, iranische, israelische oder türkische Maschine, denn die Flughäfen verkaufen an alle denselben Treibstoff. Und nein, die Emirates-Maschinen werden nicht in den Vereinigten arabischen Emiraten "Vollgetankt", damit sie mehrere Flüge hintereinander ohne Tankstopp durchführen, sondern alle Fluggesellschaften tanken immer nur soviel, wie sie zum jeweiligen Flug brauchen plus einer Reserve. Denn jedes Kilogram zusätzliches Gewicht durch den eigentlich unnötig mitgenommenen Treibstoff bedeutet noch größeren Treibstoffverbrauch und der Treibstoff ist mit abstand der teuerste Posten in der Abrechnung einer Fluggesellschaft.   --- ENDE EDIT 4.2.2012 Und das ist Realsatire:
Schließlich wurde die Webseite des US-amerikanischen Chemikers Clifford E Carnicom, Autor des beeindruckenden Dokumentarfilms “Aerosol Crimes“, der die Existenz der Chemtrails anhand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen in den USA nachgewiesen hat, kurz nach ihrem Erscheinen nicht nur immer wieder vom Pentagon, US-Senat, mehreren Air Force Bases, Geheimdiensten, pharmazeutischen Unternehmen, Arzneimittelfirmen, Forschungsanstalten und Waffenunternehmen, sondern auch von Flugzeugfabrikanten und Flugzeugteileherstellern besucht.
klickt man auf den Link mit den angeblichen wissenschaftlichen untersuchungen, erscheint das hier:
verlinkt wurde von sauberer-Himmel diese URL: http://www.carnicominstitute.org/index.php?page=articles_by_date Nebenbei für die, die das noch nicht wissen, das Carnicom-Institute ist die Seite eines der "Miterfinder" der ganzen Chemtrail-Geschichte. Und das dessen Seite von allen möglichen Leuten BESUCHT wird, sollte ihn nicht wundern. Das ist wirklich eine tolle rhetorische Spielerei, bei der Aufzählung von CIA, Militär, Pipapo etc. denkt man dann sofort an ein Überfallkommando. Aber es geht ja nur um Besucher der WEBSITE, auf der genau diese Institutionen mehrmals beschuldigt werden, uns alle zu vergiften und uns die Morgellon-Krankheit zu bescheren. Das diese Institutionen dann die Webseite finden und besuchen, wenn ihr Name mehrmals genannt wird, ist eigentlich völlig normal. Nebenbei, auch die CIA und die Flugzeugmechaniker wollen ab zu mal lachen! Und die Behauptungen dort sind so bar jeder Logik, dass man da eigentlich nichts ernsthaftes gegen unternehmen muss. damit würde man solchen Spinnern ja nur noch mehr Aufmerksamkeit schenken. ;-) Dann nimmt man sich Ryanair auf den Korn, auf diese Gesellschaft ist man bei Sauberer-Himmel von anfang an sauer, weil eine Anfrage zu einer omiösen Düse innerhalbt einer Turbine nicht beantwortet wurde. Wenn man jetzt schon eine Fluggesellschaft anprangert, dann erinnertn man gerne nochmal an diesen alten Fall... Sauberer Himmel schreibt:
Ja, vieles und immer mehr deutet darauf hin, dass mit Ryanair etwas nicht “koscher” ist (siehe auch Apparatur in einem Ryanair-Triebwerk, dessen Verwendungszweck uns Ryanair trotz wiederholter schriftlicher Anfrage nicht mitgeteilt hat).
Und verlinkt damit dieses Bild:
Vielleicht würde Ryanair ja antworten, wenn man sie nicht im Schreiben als Mittäter einer Chemtrail-Mafia ansprechen würde. Was das ist, das hat man der Bürgerinitiative übrigens schon öfters genau erklärt. Laut einem User in einen Forum hat ein Flugzeugmechaniker sogar die Baupläne dieses ominösen Objektes an die Bürgerinitiative geschickt- Das ist ein Temperatursensor, der die Temperatur der einströmenden Luft misst, um das Triebwerk möglichst effektiv einzusetzen. Das wird hier genau beschrieben und es gibt auch ein größeres Bild:
 here are two fan inlet temperature sensors in the CFM56-3 engine intake. The one at the 2 o'clock position is used by the PMC and the one at the 11 o'clock position is used by the MEC. The MEC uses the signal to establish parameters to control low and high idle power schedules. The temperature data is used for thrust management and variable bleed valves, variable stator vanes & high / low pressure turbine clearance control systems. Quelle: http://www.b737.org.uk/powerplant.htm Herr Dominik Storr, Ryanair stellt die Flugzeuge übrigens nicht selbst her, man könnte ja auch Beoing oder den Treibwerkshersteller fragen. Für dieses Treibwerk hat der nämlich sogar eine wunderschöne Webseite eingerichtet: http://www.cfm56.com/manuals   Die Bürgerinitiative und ein merkwürdiges Verhältnis zur Zensur: Die Bürgerinitiative vermutet überall Zensur, denn sonst würde man ja viel mehr über Chemtrails berichten. Genauso wie man in der Vergangenheit vermutete, dass von den Mächtigen gelenkte, gezielte Manipulationen an uns vorgenommen werden, damit wir uns an den Anblick von Chemtrails gewöhnen. So wurde ein Schulbuchverlag angekreidet, dass er in einer seiner Atlanten wissenschaftlich Korrekt die Entstehung von Kondensstreifen erklärt und die NASA beschuldigt, weil diese vor über zehn Jahren für Kinder aufbereitete Bilder der wichtigsten Wolken zeigte und auch die entstehung von Kondensstreifen erklärte. Aktuell fand man beim WWF etwas, der WWF war schon einmal ein peinliches Ziel der Bürgerinitative, denn dort hat man die Botschaft eines Plakates des WWFs einfach nicht verstanden, was fehlende Kenntnisse der deutschen Sprache offenbarte. Kurz gesagt ging es damals um ein Plakat des WWFs, auf dem folgendes stand: "Die Erde mit künstlichen Wolken zu kühlen ist eine Lösung für morgen. Vielleicht. Was, wenn Sie die Lösung für morgen wären?" - Das liest sich beiläufig betrachtet, als würde der WWF zugeben, dass es bereits heute künstliche wolken gäbe - aber das "Sie" ist grossgeschrieben und das bedeutet - wie jedes Schulkind weiss - das es sich um eine persönliche Anrede handelt. Das Plakat meint, dass der Leser vor dem Plakat heute schon die Lösung für das Problem der Klimaerwärmung sein könnte und man besser sein Verhalten heute ändert als morgen auf technische Lösungen zu vertrauen. Das war natürlich damals ziemlich peinlich für die Bürgerinitiative, und so hat man den WWF noch auf den Kieker. Aktuell schreibt man:
WWF-Jugend diskutiert über Chemtrails Da haben wohl die WWF-Erwachsenen vergessen, ihre Jugend entsprechend zu zensieren. Denn diese diskutiert auf ihren Seiten über das Thema “Chemtrails”, wie z.B. hier oder dort. Mal sehen, wie lange diese Beiträge, die schon etwas älter sind, noch verfügbar sind.
Soso, wie gewohnt immer schnell beim "Zensur herbeischreiben". Ersteinmal, welche Zensur? Die Bürgerinitative darf ihren nachweislich falschen Schrott verbreiten. Altnickel darf empfehlen, David Icke zu lesen und das antisemitsche Werk "Die Protokolle der Weisen von Zion" als "Beispiel" nennen, wie die Chemtrailmafia agiert. Im Gegensatz darf niemand etwas auf Sauberer-Himmel.de kommentieren. Briefe andersdenkender werden offenbar einfach ignoriert und verschwiegen. Man ist stolz, dass man die Bürgerinitiative von Indoktrinationen "freihält", oder wie war das mit den Freimaurern? Wie war das mit den anfangs anonym vermittelten Stammtischen, damit die Leute mit Ahnung von Physik ja nicht die Veranstaltungen besuchen können? In vielen eher chemtrail-freundlichen Blogs ist den Kommentaren zu entnehmen, dass interessierte Mitglieder nicht aufgenommen oder ihre Schreiben unbeantwortet blieben. Und wer hat anfangs den Rat einer informativen, aufklärerischen Internetseite gesucht, den Betreiber versucht abzuwerben und als dieser das verneinte, damit gedroht die Seite mit rechtlichen Mittel zu schliessen?!? WER SO FEST DIE FÄDEN EINER "BÜRGERINITIATIVE" IN DER HAND BEHÄLT, DER SOLLTE MIT DEN WORT "ZENSUR" GANZ, GANZ VORSICHTIG SEIN!!! In so einen zentralistisch gesteuerten Verein braucht es wohl keine Zensur, sondern nur eine Schublade, in der alles umbequeme verschwindet. Erinnert eher an "gelenkte Demokratie" in Russland als an eine BÜRGERinitiative! ... und zu den Blog-Einträgen der beiden jungen WWF-Aktivisten. Der Jugend kann man Irrtümer verzeihen, zumal diese Artikel - wie der Anwalt ja selbst zugibt - schon etwas älter sind. Jugendlichen gestehe ich gerne ein naives Weltverbesserer-Syndrom ein, aber von Erwachsenen, insbesondere in so verantwortlichen Berufen wie den eines Rechtsanwalt, darf es dann doch etwas mehr Realität sein. Und woher haben die jungen WWF-Aktivisiten (sind sie überhaupt Mitglieder des WWF? Ihre Artikel erschienen auf den Blog in der Rubrik "Community?") ihre ideen? Öminöse blaue Glibberkugeln fallen vom Himmel  Das war ja abzusehen, dass sauberer-Himmel auch diese Geschichte aufgreift:
England: Mysteriöser Hagelschauer lässt blauen Glibber regnen Während der betroffene Grundstückseigentümer die blaue, glibberige Masse für chemischen Abfall hält, der vom Himmel gefallen ist, sagte eine wissenschaftliche Mitarbeiterin der örtlichen Universität doch allen Ernstes aus, dass es sich bei dem Dreck um eine noch unbekannte Form von Vogeleiern handeln könnte. Lesen Sie mehr dazu [hier].
Klar, alles was im Garten herumliegt, das muss ja vorher vom Himmel gefallen sein und die Kügelchen kommen aus den Chemtrails. Die Piloten müssen dabei gut gezielt haben, so dass es nur den einen Garten erwischt hat. Und dann haben die Kügelchen auch noch den Aufprall überlebt - aber aufsammeln kann man die nur schwer, weil sie so leicht kaputtgehen. Einer der englischen Medien, die zuvor von diesen Vorfall berichteten, sind inzw. schon wesentlich weiter, z.B. The Guardian schon einen Tag nach der Sensationsmeldung:
A jar of the objects was taken to the school of applied sciences at Bournemouth University, which provided an initial analysis on Tuesday. Research assistant Josie Pegg said: "Speculation on the nature of the mystery jelly balls has provided much entertainment, but now that we have possession of a sample we can rule out some of the early guesses. Having examined the balls under a high-powered microscope, we can discount living material." So not eggs and, almost certainly not alien life-forms. The clue may have been in the fact that the balls were only found in the garden and not on nearby roads or roofs. Pegg said: "The balls do look very much like the florists' hydrating jelly, as suggested by some eagle-eyed members of the public.
"florists hydrating jelly" sind Gelkügelchen, die sich mit Wasser vollsaugen und dabei an Volumen gewinnen und zur dekorativen Bewässerung von Pflanzen eingesetzt werden können:
So das war´s jetzt erstmal, bei meinen Rundumschlag einiger Beiträge über diese wirklich seltsame Bürgerinitiative. Bei Allmystery.de hat man im dortigen Chemtrail-Thread diesen Verein immer im Auge. Es lohnt sich immer, dort die letzten 10-20 Seiten durchzulesen, dort wird man über die Vorgänge in der Chemtrail-Szene wesentlich besser auf den Laufenden gehalten als bei der Bürgerinitiative.
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