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Sonntag, 6. Mai 2012

Pegasos - Atmosphärenforschung mit den Zeppelin

In ein paar Tagen startet ein Forschungsprojekt, das von den Medien wahrscheinlich nur wenig beachtet werden wird. Das Forschungszentrum Jülich hat in Kooperation mit gut zwei Dutzend anderer Europäischen Institutionen einen Zeppelin-NT (NT steht für "Neue Technologie") zu einer grossen, schwebenden Messstation umgebaut. Dieses Projekt trägt den Namen "Pegasos". Man will mehr über den Kreislauf der Abgase erfahren, die wir durch unsere Industrie, dem Verkehr oder nur durch das Heizen in die Atmosphäre pusten.

Um den Kreislauf dieser Schadstoffe, Aerosole und Spurengase besser zu verstehen, bedient man sich des Zeppelins, denn der hat einen entscheidenen Vorteil gegenüber Forschungsflugzeugen und Wetterballons: Er kann an einer Stelle im Himmel schweben und beeinflusst nicht durch seine Eigenbewegungen die feinen Partikel, die ein Forschungsflugzeug verdrängen würde. Und man kann lange Zeit punktuell am selben Ort stehenbleiben und den zeitlichen Verlauf von Schadstoffkonzentrationen erfassen. Man hofft durch diese Messkampagne auch etwas über ein Phänomen zu erfahren, das noch eher theoretischer Natur ist: Es könnte in den untersten Schichten der Troposphäre Bereiche geben, die wie eine "Waschmaschine" wirken und viele dieser Schadstoffe abschwächen oder sogar neutralisieren.

Der für das Pegasos-Projekt umgebaute Zeppelin-NT. Quelle: eu-pegasos.blogspot.de

Zeppeline üben auf mich eine grosse Faszination aus, nicht umsonst nennt man sie "Luftschiffe" in denen man fährt und nicht fliegt. Ich habe selbst ein paar Rundflüge in Sogennannten "Blimps" - das sind eigentlich keine richtigen Zeppeline - erlebt und empfand diese unvergesslich. Man "schwebt" geradezu, einen Vergleich mit Blicken aus dem Flugzeugfenster halten diese Eindrücke kaum stand.

Mit den Begriff  "Zeppelin" verbindet man aber automatisch den Namen "Hindenburg" und den dazugehörigen Unfall. Den heutigen Zeppelinen (NT) kann das nicht passieren, da man keinen leicht entzündlichen Wasserstoff mehr verwendet, der entscheidend zur Katastrophe der Hindenburg beitrug. Heute fliegt man selbstverständlich nur noch mit Helium als Traggas. Man muss im Zusammenhang mit modernen Zeppelinen auch das finanzielle Scheitern des Cargo-Lifters erwähnen, wenn man ehrlich ist. Da wurden zu grosse Erwartungen gesetzt und eine Finanzblase tat ihr übriges. In der Atmosphärenforschung könnten "echte" Zeppeline - wie der Zeppelin-NT  eine Renaissance erfahren.

Das Projekt Pegasus - Atmosphärenforschung mit den Zeppelin

Der größte Vorteil des Zeppelins ist, dass er regungslos irgendwo im Himmel stehenbleiben kann. Da kann man ganz genau erforschen, was von oben oder von unten an Stoffen ankommt. Mit Flugzeugen, Hubschraubern oder Wetterballons geht das so nicht, da sie schon durch ihren Flug die Ergebnisse beeinflussen würden.

Um diesen Vorteil auch auszunutzen, hat man sich bei der Planung der Flugrouten von Pegasos an vorhandene Messtationen am Boden orientiert, um die Ergebnisse vergleichen und in Zusammenhang bringen zu können. Man hat drei Hauptrouten, die ziemlich gut den europäischen "Durchschnitt" wiederspiegeln, vorausgedacht. Da ist alles dabei, vom Industriezentrum Rotterdam bis zum industriell unauffälligem Norwegen. Die erste Route geht von Südwestdeutschland über Westdeutschland in Richtung Holland.

Die erste von drei geplanten Messrouten des Zeppelins. Daufklicken zum Vergrössern. Quelle: Blog des Pegasos-Projektes

Freie Radikale - eine Art "Waschmittel" in der Atmosphäre?

Was sind eigentlich "freie Radikale"? Einfach gesagt, im eigenen Körper hat man sie nicht gerne, weil sie andere Moleküle aggressiv zersetzen. Wenn sie aber in Kilometerhöhe über uns vorhanden sind und Schadstoffe in weniger schädliche Elementarbestandteile umwandeln, dann muss man mehr darüber erfahren. Man vermutet in der Troposphäre eine Art "Schutzschicht", bestehend aus freien Radikalen, den Hydroxyl-Radikalen, die da irgendwo zwischen 1000 und 3000 Metern Höhe herumschwirren und dort genau das tun, was wir in unserem eigenen Körper nicht gerne zulassen: Heftig reagieren und grosse Moleküle in kleinere zerschlagen..


Ein wichtigster Grund dieser Messflüge ist es, mehr über die Verteilung, Konzentration und Auswirkung der Hydroxyl-Radikalen in der Atmosphäre zu erfahren. Das Hydroxyl-Radikale diese Reinigungsfunktion besitzen, hat man schon in vorherigen Experimenten beweisen können. In einer Pressemitteilung des Forschungszentrum Jülich heisst es;

Hydroxyl-Radikale (OH-Radikale) sind hochreaktive Verbindungen, die aus einem Sauerstoff- und einem Wasserstoffatom bestehen. Sie reagieren mit den meisten Luftschadstoffen wie zum Beispiel Stickoxiden, Kohlenmonoxid oder Kohlenwasserstoffen und wandeln diese in eine wasserlösliche Form um. Mit dem nächsten Regen werden diese Stoffe dann aus der Atmosphäre entfernt.
Jetzt gibt es aber ein kleines Problem bei den Messungen, denn alle Luftproben werden durch kleine Schläuche in die Messgeräte eingesaugt und wenn dabei die freien Radikale auf irgendwelche andere Moleküle stossen, reagieren sie mit ihnen schon im Schlauch, bevor sie das Messgerät erreichen. Deswegen befindet sich an der Oberseite des Zeppelins eine zusätzliche Apparatur, die schon durch den Kontakt mit den freien Radikalen diese registrieren kann.


Treffen die Hydroxyl-Radikale auf diese Kegel, werden sie von der Apparatur darunter registriert. 

Und was bedeutet das in Sachen "Chemtrails"?

Tja, wenn es tatsächlich eine Atmosphärenschicht mit freien Radikalen gibt, die viele grössere Moleküle zerstört, dann kann nichts, was viel weiter oben ausgebracht wurde, in Regenwasserproben unverändert auftauchen, das muss dann von anderswo herkommen. Die Chemtrail-Gläubigen wollen ja nicht einsehen, dass das, was man im Regenwasser findet auch von Abgasen der Industrie, des Strassenverkehrs oder von sonstwo herkommen können. Wenn sich diese Hypothese der freien Radikalen in der Troposphäre bestätigt, ist das ein extremer Rückschlag für diejenige, die mit Regenwasserproben Chemtrails beweisen wollen, denn ab dann gilt, das alles was man im Regenwasser oder Blutproben findet, ganz bestimmt von "unten" und nicht von Flugzeugen kommt.

Anderseits ist es die Chance für die Chemtrail-Gläubigen. Dieser Zeppelin wird auch mit verschiedenen Massenspektrometern ausgestattet werden, mit Massespektrometern würde man auch Stoffe finden, nach denen man eigentlich gar nicht sucht. Bekanntlich vermuten die Chemtrail-Gläubigen die Stoffe Aluminium und Barium in den Chemtrails. Wenn man in den Messungengen des Zeppelins in Höhen von ein bis drei Kilometern diese Stoffen überhaupt nicht findet - das wäre sogar fast der von der Bürgerinitiative "sauberer Himmel" oft verlangte Beweis, dass es keine "Chemtrails" gibt.

Zu den Pegasos-Projekt gibt es eine Webseite und einen Blog. Genug Kontaktmöglichkeiten sind also vorhanden. Vielleicht fragt ja mal jemand von der Bürgerinitiative "sauberer Himmel" nach, ob die Forscher freundlicherweise während der Messgampagne auch auf Aluminium, Barium oder sonstige vermutete Chemtrail-Inhaltsstoffe achten könnten.


Und wiedermal liefern die Chemtrail-Skeptiker wie meine Wenigkeit einen Hinweis, wie man die Frage um die Existenz der Chemtrails klären könnte. Warum berichten die Chemtrail-Seiten nicht darüber, dass es ab jetzt einen Zeppelin gibt, der echte Messwerte liefert, jenseits eines Plastikbechers im Garten?

Samstag, 28. April 2012

Chemtrails zwischen Mond und Erde - "Sauberer Himmel" und die Bariumwolke der NASA

Die Chemtrail-Bürgerinitiative "Sauberer Himmel" meint, eine Sensation entdeckt zu haben. Ein Nasa-Experiment mit einer "künstlichen Bariumwolke", und sogar Forscher des deutschen Max-Planck-Institutes waren daran mitbeteiligt. Der Artikel heisst dort "Tests mit Barium-Wolken bereits 1971 - NASA/Max Planck Institute Barium Ion Cloud Project"


Screenshot der Sensationsmeldung von sauberer-Himmel.de


31.500 Kilometer Höhe?

Zur Veranschaulichung:


ca 12.700 Kilometer: Erddurchmesser
       10 Kilometer: Reiseflughöhe von Verkehrsflugzeugen
  350-400 Kilometer: Höhe des Orbits der ISS
   31.500 Kilometer: Höhe dieses Experimentes
   36.000 Kilometer: Geostationäre Umlaufbahn
  384.000 Kilometer: Mittlere Entfernung des Mondes von der Erde


 Veranschaulichung der Entfernung des Experimentes

Natürlich sagt man bei sauberer Himmel auch nicht, dass man dazu selbstverständlich eine Rakete benutze und kein Flugzeug. Sogar eine "richtige"  4-Stufige Rakete und nicht nur eine kleine Höhenforschungsrakete. Das Experiment fand mithilfe einer Scout-Rakete statt. Auch verschweigt die Bürgerinitiative, dass es sich um 16 Kilogramm eines Barium-Kupferoxid-Gemisch handelte - 16 Kilogramm, das entspricht dem Gewicht dieses Karpfens. Das alles ist auf der von sauberen Himmel verlinkten NASA-Seite nachzulesen.

 So sah die Rakete aus, die von NASA und dem Max-oPlanck-Institut benutzt wurde. Ein Exemplar kostete in den 70er-Jahren übrigens ca 1,2 Millionen US-Dollar. Bildquelle: Wikipedia

Vielleicht ist das ja nur ein Tippfehler...

Dann suchen wir uns mal andere Quellen, eine ist z.B. das Abstract der Forschungspublikation (allgemein wird so was "Paper" genannt), wer das ganze Paper haben will, muss dafür allerdings 25$ bezahlen. Im Abstract - der "Zusammenfassung" - heisst es:

The National Aeronautics and Space Administration and the Max Planck Institute for Extraterrestrial Physics (MPE), Munich, Germany, conducted a, cooperative experiment involving the release and study of a barium cloud at 31,500 km altitude near the equatorial plane. The release was made near local magnetic midnight on September 21, 1971. The MPE-built spacecraft contained a canister of 16 kg of Ba CuO mixture, a two-axis magnetometer, and other payload instrumentation. It was launched from the NASA, Wallops Island, facilities into a probe trajectory by a four-stage NASA Scout rocket.

Also auch hier steht, dass eine Scout-Rakete eine Wolke in 31.500 Kilometer Höhe erzeugte und das dazu 16 Kilogramm eines Barium-Kupferoxid-Gemischs verwendet wurden. Gibt es noch mehr Quellen? Ja, gibt es. Der Bericht "United States space science program: report to Cospar 1972" ist bei Google-Books zu finden, dort heisst es auf Seite 31:


Screenshot von Google-Books

Also auch hier wird eine Höhe von 31.500 Kilometern angegeben und die Masse des Barium-Kupferoxid-Gemischs wird mit "um 15 Kilogramm" angegeben. Aber wenn schon eine Deutsche Forschungsanstalt beteiligt war, dann wird sich doch wohl auch was in Deutsch finden, quasi aus erster Hand?

Raimar Lüst, ein deutscher Astrophysiker, hat dieses Experiment geplant und war dabei.

Reimar Lüst, der die Geschicke der Max-Planck Gesellschaft prägte und sogar zu deren Präsident ernannt wurde, war dabei. Er hat jahrzehntelang an ähnlichen Projekten weiltweit mitgearbeitet. Eine echte "Primär-Quelle". Anlässlich seines 80. Geburtstags berichtete er über sein Leben und seine Arbeit und diesen Bericht kann man hier als PDF (36 MB) downloaden. Er liest sich auch für Laien locker und ist deshalb ideal, auch für Nicht-Physiker und Nicht-Chemiker zu lesen. Dort heisst es auf Seite 31:

Screenshot aus oben genannten PDF

Aha, er nennt interessante Details, erstmal die Entfernung, die gibt er mit "5,6 Erdradien" an - das entspricht 31.500 Kilometern und lässt keine Feldeutung in Sachen Meter/Kilometer zu. Er spricht aber nur von 1,5 Kilogramm Barium - aber die anderen Quellen mit den 16 Kilogramm sprachen auch von einem "Gemisch" und gaben die Gesamtmenge an. Auf den vorgehenden Seiten beschreibt Reimar Lüst, warum man sich für ein Barium-Kupferoxidgemisch entschied, wen das interessiert, der kann es ja dort nachlesen.

Interessant ist aber, das er Informationen liefert, die man aus den kurzen Abstract nicht erhält. Die Wolke war also 1 1/2 Stunden zu beobachten. Jenseits dieses Zitats gibt er auch den eigentlichen Grund für das Experiment an, denn die im Abstract genannten Gründe zur Erforschung des Magnetfeldes waren eigentlich Nebenaspekte.

Speziell bei diesem Experiment wollte man nicht nur eine künstliche Wolke erschaffen um mehr über die Grenzschicht der Atmosphäre oder das Magnetfeld zu erfahren, sondern das Experiment diente dazu, eine Art "künstlichen Kometenschweif" zu erzeugen um zu klären, warum ein Komet manchmal zwei von der Sonne abgewendete Schweife hat, die auch noch unterschiedlich gebogen sind. Zur Lösung dieses Problems hat dieses Experiment beigetragen. Die Theorie war, dass ein Teil der Materie eines Kometenschweifes ionisiert ist, ein anderer Teil nicht und der Sonnenwind wirkt sich auf "normale" Atome und Ionen unterschiedlich aus, diese Theorie hat man mit diesen Experiment untermauern können um sie 1984 schliesslich zu bestätigen.

Und das schönste ist natürlich, dass es in diesen PDF zwei Bilder  der erzeugten Wolke gibt:

Screenshots vom oben genannten PDF


Was bedeutet das jetzt für die "Chemtrails" und "künstlichen Wolken"?

Tja, da hat sich die Bürgerinitiative einen groben Patzer geleistet. Mit diesem Experiment ist in Sachen Chemtrails oder Haarp gar nichts bewiesen. Wobei ich nicht verschweigen will, dass es zahlreiche Experimente mit kleineren Raketen und Bariumwolken gab, die spielten sich aber alle in Höhen von 100 bis 2000 Kilometern ab. Das ist auch schon Weltraum, allerdings gibt es dort noch Restatmosphäre, deswegen muss z.B. die ISS regelmässig von den angedockten Versorgungsraumschiffen angehoben werden, da sie durch diese sehr dünne Atmosphäre abgebremst wird.

Warum nimmt man eigentlich Barium? Weil es - wenn es da oben mit dem gebundenem Sauerstoff aus den Kupferoxid reagiert - sehr schön leuchtet. Deswegen vermischte man es mit Kupferdioxid, denn wie die Endung "-oxid" verrät, ist dieses Kupfer mit Sauerstoff gebunden, und mit diesen Sauerstoff kann das Barium auch im Vakuum reagieren, wenn die Strahlung der Sonne darauf einwirkt. Und man braucht extrem wenig Barium um eine nachts sichtbare Wolke zu erzeugen. Viele dieser Experimente wurden mit Bariummengen im Grammbereich durchgeführt, wie man den Beschreibungen Reimer Lüsts entnehmen kann.

Während dieser Experimente ändert es übrigens seine Farbe, anfangs ist es grün, durch die Ionisation verfärbt es sich binnen sekunden zu Purpur und letztlich ins bläuliche.

Im Grossen und Ganzen sieht die Sache also ziemlich anders aus, als es sauberer Himmel darstellt. Die Bürgerinitiative reitet auf diesen "Beweis" allerdings ganz schön hochnäsig herum und tut so, als hätte sie die "Smoking-Gun" gefunden. So heisst es bei sauberer Himmel:

Viele Menschen in den USA und Europa stellen sich bekannterweise die Frage, warum das Element Barium so gehäuft im Regenwasser vorkommt. Auch medizinische Untersuchungen bestätigen außergewöhnlich hohe Belastungen des menschlichen Organismus mit Barium. Eine Ursache dafür wäre, dass dieses Barium aus der künstlichen Wolkenerzeugung stammt.
 Also das Barium im Regenwasser und im menschlichen Körper lässt sich ganz bestimmt nicht mit einen Experiment in der Nähe von Geostationären Satelliten  erklären.

Im darauf folgenden Artikel "HAARP, Chemtrails und Barium - Das ist Wissenschaft und keine Verschwörungstheorie!"  heisst es:

Dabei steht in der HAARP-Patentanmeldung geschrieben, dass das Versprühen von Barium in der Atmosphäre die Auswirkungen von HAARP erweitern kann.
Wörtlich heißt es dort:
"It has also been proposed to release large clouds of barium in the magnetosphere so that photoionization will increase the cold plasma density, thereby producing electron precipitation through enhanced whistler-mode interactions."
Das ist toll, denn es zeigt, dass man bei Sauberer Himmel - immerhin gegründet und vertreten von einen Rechtsanwalt - keine Patentschrift lesen kann.

Denn dieses Zitat ist aus dem Kapitel "Background Art", dort wird beschrieben, was bisher alles in der Atmosphärenforschung, in dessen Fussstapfen HAARP treten soll, bisher geschah. Deswegen beginnt dieses Kapitel mit "In the late 1950's,..." und erwähnt alle anderen Experimente (z.B. auch das Zünden von Nuklearwaffen in der oberen Atmosphäre). Ja, mit Bariumwolken, die per Rakete in die obersten Schichten der Atmosphäre oder darüberhinaus erzeugt wurden, hat man experimentiert. Das steht im HAARP-Patent, weil durch HAARP vieler dieser Methoden ersetzt werden können.

In der eigentlichen Beschreibung des Patentes selbst wird Barium kein einziges mal erwähnt.

 Wie wir berichtet hatten, hat die NASA bereits 1971 zusammen mit dem Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) ein gemeinsames Experiment mit künstlichen Barium-Wolken durchgeführt.
Wie ich aufgezeigt habe, hat da die Bürgerinitiative einen ganz groben Fehlschluss gezogen.

 Aber auch andere deutsche Wissenschaftler interessierten sich schon in den 60er Jahren dafür, wie sich "die - durch Sonnenstrahlung elektrisch aufgeladenen - Barium-Wolken im Magnetfeld der Erde verhalten", wie einem Spiegel-Artikel aus dem Jahre 1966 zu entnehmen ist (DER SPIEGEL, Ausgabe 9/1966).

... und was steht da in diesen Spiegel-Artikel? Schauen wir mal nach

 Im Institut für Extraterrestrische Physik in Garching bei München bauten Techniker und Weltraumforscher Raketenteile und Meßinstrumente "zu einer Nutzlast zusammen" (Professor Reimar Lüst): Im April und im Juni sollen diese Sonden auf Sardinien und in der Sahara in Höhen von 200 bis 2000 Kilometer aufsteigen und im Gipfelpunkt ihrer Flugbahn unter anderem Barium-Wolken ausstoßen. Die Forscher interessieren sich dafür, wie sich die - durch Sonnenstrahlung elektrisch aufgeladenen - Barium-Wolken im Magnetfeld der Erde verhalten.

Aha! 200 bis 2000 Kilometer Höhe. Flugzeuge fliegen bekanntlich nur um die 10 Kilometer Höhe und Privatfirmen werden bald Weltraumflüge für Privatpersonen anbieten, die knapp über 100 Kilometer hoch sein werden. Das ist alles schon "im Weltraum"

Selbstverständlich gibt es insoweit auch ein entsprechendes Patent.

... und wenn man auf den Link draufklickt, sieht man, das es sich um ein Patent für Raketen handelt, wie diese besser kontrolierbar das Barium im Weltraum ausbreiten können. Wieder nichts mit Chemtrails oder Haarp. Das muss doch schon fast peinlich sein, wenn man Quellen verlinkt, in denen was anderes steht als behauptet.


Grüne Wolke über Moskau

Auch in den vorherigen Artikel bei sauberer Himmel namens "Grüne Wolke über Moskau" bezieht man sich auf das Raketenexperiment. Der einzige Zusammenhang ist "grüne Wolke", was für die Bürgerinitiative ab jetzt wohl das Synonym für "Bariumwolke" ist. Dort handelte es sich um eine grüne Wolke die vor kurzen in und um Moskau aufgetreten ist, deren Ursache war Pollenflug, ausgelöst durch einen schlagartigen Wetterwechsel, was für viele Pflanzen gleichzeitig das Signal war, ihre Pollen auszubringen. Diese Erklärung wird von  sauberer Himmel zwar auch erwähnt, aber zwischen den Zeilen versucht man das als lächerliche Ausrede zu verkaufen.

Wenn das aber keine Pollen gewesen sein sollen, warum werden dann z.B. hier mit Pollen überdeckte Autos gezeigt?


...und in diesem Video kann man ab min 1:10 sogar sehen, wie diese Grüne Wolke aus einem Wald heraus entsteht:


Das hält - wie schon erwähnt - die Bürgerinitiative nicht davon ab, das mit den Barium-Wolken der Raketenexperimente in Verbindung zu bringen:

Im Übrigen war das nicht die erste grüne Wolke, die für Unruhe sorgte: "Kein kleines grünes Männchen hüpfte von  dieser dicken grünen Wolke .... ", heißt es in diesem Zeitungsartikel aus dem Jahre 1967. Nein, man hatte mal wieder Tests mit Barium-Wolken durchgeführt. Ursache der grünen Färbung war somit das Barium.
In den verlinkten Zeitungsartikel von 1967 wird leider nicht die Höhe genannt, nur dass die Experimente offenbar abends stattfanden, denn es heisst dort "after Sunset".

Aber ich nutze mal die Gelegenheit, Bilder von diesen anderen Bariumwolken-Experimenten zu zeigen. Dann kann ja jeder selbst entscheiden, ob die grünen Wolken von Moskau damit etwas zu tun haben oder nicht:

So sehen die "grünen Barium-Wolken" der Raketenexperimente aus:

This unusual picture was taken on May 20, 1976, early in the evening just after dark. A rocket was launched from Tonapah, Nevada carrying a canister of barium. The cannister was released high in the ionosphere to study the effects of solar particles hitting this layer. The cannister was exploded open and the resultant 'green' color is the barium itself. The blue whitish color was caused by the explosion. 

Minolta plus 50 mm lens, Ektachrome, 1968: Wallops Island, on the East coast, did a lot of atmospheric testing in that era with sounding rockets. At it's altitude, the rocket would release, I believe Barium, into the atmosphere to observe how it reacted with the atmosphere at varying altitudes, and how & which way it would disperse. It was very startling when I first saw it, before I knew what it

Bildgalerie aus einer alten Ausgabe des Time-Magazines, leider ohne Datumsangabe 


Die Artikel der Bürgerinitiative haben sich seit Werner Altnickels Abschied deutlich verändert.

Für alle die es nicht mitbekommen haben. Mitbegründer Werner Altnickel hat sich von der Bürgerinitiative getrennt. Als Gründe gibt er mangelnde Transparenz, fehlende Qualitätssicherung zugunsten vieler Meldungen die mehr Klicks bringen, mangelnde Mitsprache der Mitglieder, willkürliche Rauswürfe von Mitgliedern wegen des Verdachts der Unterwanderung und fehlende Möglichkeit auf die Verwendung der Spenden und Einnahmen Einfluss zu nehmen.

Persönlich enttäuscht hat Altnickel wohl, dass Rechtsanwalt Dominik Storr ohne Nachfrage den Text von Werner Altnickel zum Buch "Kriegswaffe Erde" abgeändert hat. Werner Altnickels Stellungnahme kann man auf Werner Altnickels Seite nachlesen. Wer wirklich an den Details interessiert ist, sollte es nicht versäumen auf die im Altnickels Text verlinkten eMails zu klicken.

Altnickels Rückzug wirkt sich deutlich auf die Web-Präsenz der Bürgerinitiative aus, seitdem werden täglich 2-4 Beiträge pro Tag gebracht, und die sind von einer Qualität - naja, an diesen Beispiel mit der Bariumwolke sieht man es ja. Man liefert - ohne es zu merken - einen Beweis dafür, dass Regenwasserproben für den Nachweis von Chemtrails sinnlos sind, man empfiehlt Videos von einen Klimaskeptiker der in einen anderen Interview sachlich begründet, warum die Chemtrails keine Chemtrails sind, Nanopartikel reichen nicht mehr, es könnten ja Nanobots oder gar vernetzte Nano-Computer sein. Jede Kritik prallt ab und wird auch noch als der "Ultimative Beweis für Chemtrails" betrachtet. Man bezieht sich dreimal auf einen Artikel, den man offenbar nicht verstanden hat. Man macht eine sinnlose Unterstützerliste und gibt falsche Zahlen an. Man hat immer noch nicht gemerkt, dass ein A380 sehr grosse Flügel und nach vorne versetzte Triebwerke hat. etc. etc.


Vielleicht will man auch mit dieser Masse an Beiträgen die schärfsten Kritiker wie z.B. diese Seite einfach mit der Masse überschwemmen, auf das man dort die Lust verliert. Wer weiss, was man bei sauberer Himmel wirklich vorhat.

Donnerstag, 12. April 2012

Was der Kopp-Verlag zum Thema Chemtrails nicht versteht: Trailer zu "Klartext 02/2012 - Was die Massenmedien ihnen verschweigen"

Der Kopp-Verlag-Verlag veröffentlicht zur Zeit eine DVD Namens "Klartext 01/2012 - Was die Massenmedien Ihnen verschweigen" - als Autorin der DVD wird Eva Herman angegeben . Dort soll es auch um die so genannten "Chemtrails" gehen und man hat auch einen schönen Trailer extra zu diesen Thema veröffentlicht.



Ich werde die Aussagen des Trailers hier kommentieren. Abschriften des gesprochenen Kommentars vom Kopp-Verlag sind in blau und Italic gekennzeichnet

Flugzeuge hinterlassen an klaren Tagen Kondensstreifen

Nicht richtig, es ist egal ob der Tag "klar" ist oder nicht, die wichtigste Voraussetzung für Kondensstreifen ist eine hohe relative Luftfeuchtigkeit. Auch nachts und an bewölkten Tagen hinterlassen Flugzeuge Kondensstreifen, dann sogar meistens mehr und langlebrigere. Und selbst wenn es dicht bewölkt ist, hinterlassen sie oft über den Wolken Kondensstreifen, nur sieht man die dann nicht von der Erde aus

die bestehen normalerweise aus kondensierten Flugzeugabgasen

Nicht ganz richtig, sie bestehen - nicht nur normalerweise sondern immer - zum allergrößten Teil aus Wasserdampf der bei der Verbrennung in der Turbine entsteht und der kondensiert, da Rußteilchen und sonstige Abgase Kondensationskeime sind. Warum sagt man nicht wie es ist, dass das Wasserdampf ist der zu Wassertropfen oder Eiskristalle kondensiert und behauptet stattdessen, die Abgase würden kondensieren? Kondensierende Abgase das klingt schön bedrohlich. Und für gewöhnlich bevorzugt der Kopp-verlag immer die Ausdrucksweise, die mehr angst macht.

Setzt man den Treibstoff Chemikalien wie Aluminium oder Barium hinzu, werden daraus Sogenannte "Chemtrails"

...das ist die bisher mit null Belegen gebetsmühlenartig wiederholten Behauptungen der Chemtrail-Gläubigen. Würde man Aluminium - mit einen Schmelzpunkt von 660°C - den Treibstoff zusetzen, dann würde das in der Brennkammer des Triebwerkes unweigerlich schmelzen und ein mit geschmolzenen Metallen gefülltes Triebwerk funktioniert nicht lange, das geschmolzene Metall würde sofort alle Düsen verstopfen, wenn es wieder erstarrt. Man erinnere sich an das Flugverbot wegen der Vulkanasche, deren Schmelzpunkt weit über dem von Aluminium ist.

Durch die Zusätze entwickeln sich wolkenähnliche Strukturen, die unter anderen dazu dienen sollen, das Wetter zu beeinflussen und die angebliche Klimaerwärmung zu verlangsamen

Nein, dafür sind eben nicht die behaupteten Zusatzstoffe schuld, sondern das ist einfachste Meteorologie. Durch Kondensstreifen entstehen Cirruswolken, wenn die Bedingungen dafür geeignet sind, denn wie sich der Kondensstreifen verhält ist von vielen Parameter, Luftdruck, Temperatur, Scherwinde und vor allem relative Luftfeuchtigkeit abhängig. So verhielten sich Kondensstreifen schon immer, das im Video gezeigte Bild von "ausgefransten Kondensstreifen" zeigt den Übergang vom Kondensstreifen zu einem Band aus Cirrus-Wolken.

Aber einmal auf der Erde angekommen, schädigen die hochtoxischen Stoffe Mensch und Umwelt.

Dabei gibt es keinen Beleg dafür, dass diese "hochtoxischen Stoffe" überhaupt "auf der Erde ankommen". Geschweige denn einen Beleg, das die Spuren von Aluminium und Barium, die man evtl. in Regenwasserproben findet, von den Flugzeugen kommen. Die Chemtrail-Gläubigen bedienen sich gerne Boden- und Regenwasserproben, manchmal sogar Blutproben und ignorieren dabei, das Aluminium das am häufigsten vorkommende Metall in der Erdkruste ist und z.B. von Pflanzen aufgenommen wird. Dementsprechend ist sein Vorhandensein in Regenwasserproben keine Überraschung. Jeder Regen wäscht die untere Atmosphäre von Schwebstoffen, Staub und Abgasen (aka "Aerosole") aus. Je länger es nicht geregnet hat, desto mehr solcher Stoffe sind im Regenwasser auffindbar. Die Herkunft der Stoffe lässt sich durch Regenwasserproben nicht bestimmen. Zudem ist Aluminium, besonders wenn man behauptet, man würde es in kleinen Partikeln massenweise absichtlich ausbringen, alles andere als unauffällig:


„Brandgefährlich“ sind auch Metallstäube. Überall dort, wo Metalle geschliffen, poliert, gefräst oder gebürstet werden, entsteht Staub. Einige dieser Stäube können sehr schnell verbrennen und explodieren – besonders heftig reagiert Aluminiumstaub. Wo er sich abgelagert hat, können sich Glimmbrände mit großer Hitzeentwicklung ausbreiten.



Von offizieller Seite wird das Ausbringen von chemtrails durch die zivile und militärische Luftfahrt bisher verneint

Das ist der erste Satz, den man mal so stehen lassen kann. Obwohl er natürlich an die Zuschauer suggeriert "... aber inoffiziell?!"

Doch informiert die deutsche Bundesregierung jetzt offiziell über das Climate-Engineering.


Moment mal, die hier gemeinte Studie ist eine vom Bundesministeriums für Forschung in Auftrag gegebene und publizierte Studie. Das ist nicht "Die Bundesregierung". Wie oft kommt es denn vor, das ein Minister einen Vorschlag hat und damit nicht durchkommt, weil der Koalitionspartner oder andere Ministerien anderer Meinung sind? Das Forschungsministerium appelliert mit dieser Studie, mehr über Climate-Engineering zu forschen. Das Umweltbundesamt ist über diese Studie übrigens ganz anderer Meinung.

"Das Umweltbundesamt (UBA) geht noch einen Schritt weiter und vertritt die Ansicht, dass auf Grund der großen Unsicherheiten weitere Forschungen auf dem Gebiet für die nächste Zeit ausgesetzt werden sollten." (Quelle)

Auf der Homepage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wird Climate-Engineering als unschädliches Mittel gegen die Klimaerwärmung angepriesen.


Das ist falsch. Man hat die Seite offensichtlich nicht bis zum Ende gelesen. Die dort gemeinte Studie beschäftigt sich mit allen Möglichkeiten des Climate-Engineering und wertet sie. Wo muss noch mehr geforscht werden, Welche Methode ist am Vielversprechensten, welche am Riskantesten. Was ist rechtlich möglich und was nicht. Das ist der Sinn einer solchen sogenannten Sondierungsstudie. Und es wird eben NICHT als "unschädliches Mittel" angepriesen sondern die Nachteile und Gefahren werden ausdrücklich genannt. Manipulationen in der Atmosphäre, wie das vielzitierte "Ausbringen von Aerosolen in der Stratosphäre" kommen in dieser Studie sogar ausgewiesen schlecht weg. dort steht zu der Technik, die den "Chemtrails" am nächsten kommt:

"Modifikation von Zirruswolken: (das wäre das, was dem "Chemtrails" am ehesten entspricht, nicht das "ausbringen von Aerosolen in der Stratosphäre", wie so oft behauptet, anm. des Blogers) Diese Technologie hat ein geringeres Potenzial zur Beeinflussung der globalen Temperatur als die Modifikation mariner Schichtwolken oder die Modifikation der Stratosphäre. Die zugrundeliegenden Wirkungsmechanismenergeben sich die grundsätzlichen meteorologischen Nebenwirkungen und Limitationen von SRM-Maßnahmen. Bei dieser Technologie sind besonders starke Einflüsse auf den hydrologischen Kreislauf zu erwarten"
Zitat aus der genannten Studie


Die Herausgeber der Studie warnen selbst davor, sich auf ihre eigenen Ergebnisse zu sehr zu verlasssen:


"Die Sondierungsstudien kommen zwar zu dem Ergebnis, dass einige der Konzepte für Climate Engineering zumindest auf dem Papier den Treibhauseffekt abschwächen bzw. die Erderwärmung mindern können. "Allerdings", so Studienkoordinator Prof. Gernot Klepper vom Kiel Earth Institute, "sind vermutlich alle Vorschläge mit erheblichen ökologischen Risiken und Nebenwirkungen, ökonomischen Kosten und gesellschaftlichen Konfliktpotentialen verbunden."


Und das steht genau so auf der Webseite des Bundesforschungsministeriums.

Die Aussage aus den Kopp-Video "Auf der Homepage (...) wird Climate-Engineering als unschädliches Mittel gegen die Klimaerwärmung angepriesen" ist also durch einfaches Nachlesen widerlegbar. Und selbst das von Kopp-Verlag gezeigte Bild zeigt, dass man das ausdrücklich nicht als "unschädliches Mittel" sieht:





Bild aus dem Video vom Kopp-Verlag, das man dort gerade zeigt, während man im Ton dazu genau das Gegenteil behauptet:

Haben die da keine Augen im Kopp?!



Grafik von chemtrail-fragen.de



Eine genauere Beschreibung, was wirklich in der Kieler Sondierungsstudie steht und was nicht, hat der Blog Chemtrails-Fakten.de geschrieben.

Man wolle die Sonneneinstrahlung reduzieren oder Co2 aus der Atmosphäre entfernen um die Erderwärmung zu bremsen, heisst es


... Das diese Studie der CO2-Verhinderung, z.B. durch unterirdische Speicherung und durch Co2-Umwandlung - z.B. durch Mikroorganismen - klar den ganzen Reflektionstechnologien den Vorzug gibt, sagt man nicht. ... und das, wo der Kopp-Verlag und die ganzen Truther-Seiten praktisch überhaupt nicht von dieser bevorzugten unterirdischen CO2-Speicherung berichten, die auch hier in Deutschland bereits versuchsmässig durchgeführt wird. Während solche Truther-Seiten und Bürgerinitiativen wie "Sauberer Himmel" von "Gift aus den Wolken" warnen, wird CO2 in den Boden unter unseren Füssen gepumpt. Warum tun die selbsternannten Aufklärer und Umweltschützer dagegen nichts?

Vor allem aber sind immer mehr Bürger alarmiert, sie befürchten, dass sie gezielt vergiftet werden und schliessen sich Bürgerinitiativen wie "sauberer Himmel" an

Sie sind nicht nur "alamiert", man macht ihnen regelrecht Angst. Ohne auch nur den Hauch eines Beleges zu haben, das ihre wirren Thesen der Wahrheit entsprechen. Wer macht die Angst um die Chemtrails und wer hindert engagierte Menschen dadurch, sich für reale Umweltprojekte zu engagieren? Nennt man so etwas in diesen Kreisen nicht "Desinfo", wenn man ein Thema erfindet und als grosse Gefahr darstellt, das damit verwandte reale Thema aber komplett ignoriert?

----- NACHTRAG -----

So bewirbt übrigens der Kopp-Verlag das Thema Chemtrails auf der neuen DVD

Chemtrails: Giftige Lügen der Militärs? Soll die Bevölkerung chronisch vernichtet werden? Ein tödlicher Cocktail von Schwermetallen wird täglich durch Flugzeuge in die Luft gebracht. Welche Rolle spielen NATO und Militär? Welche Fluggesellschaften sind beteiligt? Das Bundesumweltamt leugnet Chemtrails NICHT!

Soviel zum Thema Angstmacherei. Wärend man im Trailer noch vorsichtig formuliert, hat man auf eigenen Terrain keine Hemmungen. "Bevölkerung chronisch vernichtet", "tödlicher Cocktail"

Wer verbreitet hier Angst?


--- Nachtrag 2:


aus irgendwelchen Gründen sind bei Blogspot.com die Formatierungen dieses Textes verlorengegangen und auch nachträges editieren bringt die ursprüngliche Formatierung nicht mehr herbei. Bitte entschuldigung, ein BugReport geht an Blogspot.com

Samstag, 7. April 2012

Ein paar Anmerkungen zu Meldungen der Bürgerinitiative "Sauberer Himmel"


Über die Bürgerinitiative "Sauberer Himmel", die sich als aktivste Speerspitze im Kampf gegen Chemtrails und Wettermanipulationen sieht, habe ich schon einmal hier etwas geschrieben. In der Zwischenzeit ist aber so viel passiert, dass es einen eigenen Artikel wert ist. Ich werde nicht über alles schreiben, das macht eine  andere Seite schon.

Zitate von Sauberer Himmel sind in Blau und italic


Beeindruckende Chemtrail-Aufnahmen aus der Uckermark
Eine sehr engagierte Mitstreiterin aus der Uckermark versorgt uns seit einiger Zeit mit sehr beeindruckenden Aufnahmen des chemischen Wahnsinns am Himmel. Sehen Sie selbst:
 Screenshot der Bildübersicht zur dazugehörigen Meldung bei sauberer-himmel.de
 
Ja, das ist das typische Ausfransen von Kondensstreifen. Diese Bilder aus der Uckermark tauchen sehr oft auf, da ist jemand sehr engagiert und knipst wirklich jeden Kondensstreifen und jede Wolke, die nicht wie eine Bilderbuchwolke aussieht. Ist auch ganz naheliegend, denn - so schreibt die Wikipedia über die Uckermark - und das kann jeder bestätigen, der da schon mal war:  

"Neben den großen Uckerseen gibt es eine Vielzahl kleinerer Seen. Die meisten der Seen sind das Resultat der Eisschmelze am Ende der letzten Eiszeit vor 15.000 Jahren. Der außergewöhnliche Reichtum an Seen ist ein besonderes Charakteristikum der Jungmoränenlandschaft im Nordosten Brandenburgs. Allein im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin befinden sich über 250 Seen."

Da gibt es also erwähnenswert viele Seen. Was brauchen langanhaltene Kondensstreifen vor allen? Mit Feuchtigkeit gesättigte Luft. Was passiert also an einen typischen Tag? In den Stunden wo es mal schön ist, verdunstet viel Wasser und die Luftfeuchtigkeit steigt an. Wird es dann ab nachmittags kälter - oder ist es frühmorgens bemerkenswert kalt - Stichwort Frühnebel  - dann kann die Luft nicht mehr so viel Feuchtigkeit tragen und die zusätzlich von den Flugzeugen im Abgasstrahl vorhandene Feuchtigkeit und die Kondensationskeime zeigen volle Wirkung.Die Uckermark ist also ein Gebiet, das von Natur aus besonders geeignet für langlebige Kondensstreifen ist.

Meine Umgebung kenne ich ziemlich gut und mir ist - in der Nähe eines Grossflughafens wohnend - schon aufgefallen, dass sich Kondensstreifen oft zuerst dort bilden, wo sich Seen und Weiher oder ein Fluss in unmittelbarer Nähe befinden.Das sage ich, der einfach schon seit Jahren (oder genauer Jahrzehnten) praktisch jeden Tag in den Himmel schaue. Ganz so, wie es die Bürgerintiative andauernd in suggestiver Absicht nahelegt.

Und das die von der Bürgerinitiative präsentierten "Chemtrails" einfache Kondensstreifen sind, sieht man z.B. an diesen Bild. Es wird ja von den Chemtrailvertretern (abweichend) behauptet, dass es "Chemtrails" seit 1995 bis 2000 gibt. Hier ein Bild aus dem Jahr 1981, das genau dasselbe "Ausfransen" zeigt:

Bild aus einer Art "Karnevalsumzug" in Aspen, Colorado, von einen Flickr-User, der Kondensstreifenbilder sammelt. Nicht vergessen, als es noch keine Digitalkameras gab, musste man für jeden Abzug eines geknipsten Filmes bezahlen.



Die Zeit berichtet über  Geo-Engineering

Auffällig bei sauberer-himmel ist, dass man den Klimawandel an sich bestreitet, dafür aber behauptet, das man bereits heute gegen den Klimawandel heimlich mit Chemtrails ankämpft. Man verdreht Ursache und Wirkung und schreibt Wetterkapriolen durch den Klimawandel den "Chemtrailing" zu. Das ist sehr diffus. in dieses Bild passt dieser Verweis auf eine Zeitungsmeldung:

sauberer-himmel schreibt:

DIE ZEIT berichtet: "Pfusch in den Wolken"
"Pfusch in den Wolken" ist der Titel dieses Beitrags in der ZEIT vom 21.03.2012. Er behandelt auch Befürworter des Geo-Engineering und diese sollten vielleicht den Blick von ihrem Supercomputer abwenden und hinauf zum Himmel schauen. Diese können sich ein Szenario vorstellen, in dem Geo-Engineering im globalen Durchschnitt von Vorteil sei und nur wenige Länder darunter leiden würden. Diesen Ländern sollte man eine Entschädigung zahlen und bei der Anpassung helfen.In diesem Beitrag heißt es aber auch, dass zum jetzigen Zeitpunkt jeder Eingriff ins Klimasystem fahrlässig wäre, da die Folgen noch nicht ausreichend erforscht seien. Zudem gäbe es folgendes Dilemma: Wer mit der Klimamanipulation erst mal anfange, könne damit nicht einfach wieder aufhören. Dies hört sich an wie eine Droge namens Geo-Engineering.

Sauberer-Himmel geht davon aus, dass das Geo-Engineering bereits stattfindet und will das mit den Artikel der Zeit begründen, deswegen auch die Hinweis, die Klimaforscher sollten ihren Blick vom Computer abwenden und jetzt in den Himmel schauen. Deswegen auch der Vergleich mit den Drogen. Die "Welt-Regierung" sind schon auf der "Droge Geo Engineering" und können nicht mehr damit aufhören.

Da hätte man aber erstmal den Artikel ganz zuende lesen sollen, denn - vielleicht weiss man das bei sauberer-Himmel ja nicht - bei Nachrichtenportalen wie Zeit-Online, gehen manche Artikel über mehrere Seiten. Dieser hat drei Seiten und auf Seite zwei sagt der Artikel folgendes:

Screenshot eines Absatzes von Seite 2 des von sauberer-Himmel verlinkten Artikels

Überhaupt lohnt es sich, den ganzen Artikel zu lesen, denn dann wird folgendes klar - durchgängig wird Geo-Engineering als "Plan C" bezeichnet,

"Plan A" ist, den CO2-Ausstoss zu verringern. Das wird wohl leider nix, wenn sich das Konsumvehalten aller Menschen auf der Erde nicht dramatisch ändert. Stromsparen? Benzinsparen? Heizkosten? Energiekosten? Sowas will keiner hören, der vor einen überdimensionierten "Gaming-PC"sitzt und die Welt mit Meldungen aus der alternativen Medienwelt aufklären will.

Plan B (auch so von der berühmten "Kieler Studie" klar bevorzugt) ist die CO2-Verklappung oder Umwandlung mit diversen Mitteln. Das wird bereits getan, auch in Deutschland. Während solche Bürgerinitiativen wie sauberer-Himmel Euch dazu bringen wollen, in den Himmel zu schauen und Angst zu bekommen, wird unter unseren Füssen bereits CO2 experimental - auch in Deutschland - unter der Erde verklappt. Warum liest man sowas nicht auf dieser vor Umweltschutz so strotzen wollende Bürgerinitiative?

Zeitungsbeitrag oder Leserbrief


Sauberer-Himmel schreibt:

Im Guardian erschien ein beachtenswerter Beitrag über Geo-Engineering, der viele unserer Aussagen auf dieser Webseite bestätigt.

Tja, und wenn man da beim Guardian links oben in die Ecke guckt?



... merkt man, dass das ein LESERBRIEF ist. Und wer es nicht glaubt, man kann dort auch auf  More Letters klicken und da wird es einen erklärt:

 This page, and its associated webfeed lists all letters to the Guardian, Observer and guardian.co.uk, independent of subject matter.

Nachdem es ja - laut sauberer-himmel - keine Unwetter gibt und das alles ein "Wetterkrieg" der von RA Storr genannten Mächte ist, würde ich aber zu gerne wissen, wer für die Tornados in Texas - einen Tag vor der Erwähnung auf sauberer-Himmel -  denn nun verantwortlich war, steckte dahinter nun Russland, China, Israel oder hat die USA sich da mal wieder selbst angegriffen?



Antworten ohne Fragen. Problem 42

Jetzt wird es leider etwas wirr, denn sauberer-Himmel schmeisst eigene vorherige Meldungen durcheinander und präsentiert nur Passagen aus Antworten

Als die Bürgerinitiative gegründet wurde und ihre ersten Aktivitäten startete, hat man jedes Schreiben mit Fragen an die diversen Institutionen und deren Antwort als PDF oder wenigstens als .DOC veröffentlicht - siehe hier - die unteren Einträge. Und in letzter Zeit gibt es nur noch Teilzitate von Antworten, wo wir die Frage nicht mal wissen...

Wie hiess es doch schon im Standardwerk für logisches Denken, "Per Anhalter durch die Galaxis": "I think the problem, to be quite honest with you, is that you've never actually known what the question is." - also man kann mit der Antwort nicht viel anfangen, wenn man die dazugehörige Frage nicht kennt

sauberer-Himmel präsentiert folgende ANTWORT:

Lesen Sie [hier] die erstaunliche Antwort des österreichischen wetter.at auf eine Chemtrail-Anfrage.

Seltsamerweise veröffentlicht man auf sauberer-Himmel diese "erstaunliche Antwort" nicht, sondern verweist auf  Werner Altnickels Seite. Das ist schon mal sehr merkwürdig, warum ist das so? Da hat man endlich den vermeintlichen Beweis und präsentiert ihn nicht selbst?

Auf Altnickels Seite heisste es dann:

Der österreichische Wetter.at – Dienst sendete folgende erstaunliche Antwort an einen CHEMTRAIL- Fragesteller. CHEMTRAILS sind hier jedenfalls nicht unbekannt und scheinbar auch keine „Verschwörungs- Theorie“:

Sent: Thursday, March 29, 2012 12:53 PM
Subject: AW: [wetter.at]: Chemtrails

Sehr geehrter Herr ---------

da es sich bei den sogenannten "Chemtrails" um kein meteorologisches sondern ein "industrielles" Phänomen handelt, werden diese bei der Wettervorhersage nicht berücksichtigt, da man auch ihre Entstehung nicht vorhersagen kann.
Ob es sich tatsächlich um Chemtrails oder um Kondenzstreifen handelt, können und wollen wir nicht festlegen. Ich darf auf die Definition des Deutschen Wetterdienstes unter: http://www.deutscher-wetterdienst.de/lexikon/index.htm verweisen.
Die Antwort "industriell" ist nun sehr verwirrend. Aber sie deutet zumindest an, dass man sich in der Frage nicht auf Linienflugzeuge der Fluggesellschaften bezieht, denn...

Industrie: (lat. industria: Betriebsamkeit, Fleiß) bezeichnet den Teil der Wirtschaft, der gekennzeichnet ist durch die Produktion und Weiterverarbeitung von materiellen Gütern oder Waren in Fabriken und Anlagen

... und damit kann ja eine Dienstleistung, wie sie die Fluggesellschaften darstellen ja nicht gemeint sein.

Ich vermute, irgendjemand hat Wetter.at gefragt, ob man in Wetterberichten auch den Ausstoss von Kraftwerken (Kühltürme) und Firmen berücksichtigt, das "Chemtrails" genannt und so wetter.at zu dieser eher verwirrenden Antwort provoziert. Wenn man das macht, dann will man natürlich die Frage nicht veröffentlichen. Ohne das wir die Frage kennen, macht die Antwort wenig Sinn und stiftet nur Verwirrung. Chemtrail-Fragen.de hat bei wetter.at einfach mal nachgefragt, wie diese Sensationsmeldung zustandekam und ist zu bemerkenswerten Ergebnissen gekommen


Und nochmal wird uns eine Antwort ohne Frage präsentiert

Wie kommt Barium ins Regenwasser? Hier ist die Antwort des Umweltbundesamtes

Ein Teilnehmer unserer Bürgerinitiative erhielt vom Umweltbundesamt (UBA) folgende Einschätzung zu der Tatsache, dass sowohl Regenwasser- als auch Schneeproben mit Barium belastet sind:

"Barium-Konzentrationen in Schnee können nach dem Abbrennen von Feuerwerksraketen stark erhöht sein, weil die Raketen Bariumsalze zur Erzeugung von grünen Farbeffekten enthalten. Nach dem Silvesterfeuerwerk 2007/08 waren bei einer Untersuchung in Österreich (Steinhauser et al. 2008: Heavy metals from pyrotechnics in New Years Eve snow.- Atmospheric Environment, 42, 8616-8622) die Barium-Konzentrationen im Schnee eines begrenzten kleinen Gebietes um bis zu Faktor 580 erhöht gegenüber den Werten vor dem Feuerwerk (4 - 16 µg/kg)."

Aha, das Silvesterfeuerwerk sei nach Auffassung des UBA am Bariumfund im Regenwasser verantwortlich. Komisch ist nur, dass unsere Regenwasserproben nicht nach einem Silvesterfeuerwerk genommen worden sind, sondern zum Teil 11 Monate danach.

Hier stellt sauberer-Himmel die Antwort des Umweltbundesamtes mit einer eigenen Messung in Verbindung - zu der ich noch komme. Aber was hat der Teilnehmer der Bürgerinitiative das Amt eigentlich gefragt? Das sagt man uns nicht. Die Frage wurde aber veröffentlicht, nämlich hier:



Und dort ist auch das GANZE ANTWORTSCHREIBEN zu finden. Nur der gelb-markierte Teil wird bei sauberer-Himmel zitiert:


Wenn man diese Antwort durchliest wird auch klar, warum die Bürgerinitiative sie nicht vollständig zeigt. Denn vor Monaten hat man dort behauptet, das Umweltbundamt dürfe nicht nach Aluminium suchen, dabei hat man damals aber schon die falsche Frage gestellt und die Antwort nicht verstanden. Nun steht da aber etwas von einen EMEP-Messprogramm, das offenbar diese Messungen europaweit vornimmt.
 
Zurück zur Barium-Anfrage. Wie allgemein die Frage gehalten wurde, und das das Umweltbundesamt z.B. auch auf Bergbauaktivitäten hinweist, verschweigt uns die Bürgerinitiative. Dabei sind die Bergbauarbeiten in einen anderen Fall die naheliegenste Erklärung, denn ein paar Tage zuvor präsentierte sauberer Himmel diese Messwerte:

Wie kommt das Barium also nun in das Regenwasser?

Wie kommt Barium ins Regenwasser?

Diese Frage hat sich der Autor dieses sehr interessanten Beitrags gestellt. Und diese Frage stellen wir uns auch, nachdem unsere letzten Regenwasserproben folgende Ergebnisse für Barium aufwiesen:

Probe: 17.12.2011 (77723 Gengenbach)
0,045 mg/l – Verfahren DIN EN ISO 17294-2 (E 29) (UST)

Probe: 23.12.2011 (77723 Gengenbach)
0,027 mg/l – Verfahren DIN EN ISO 17294-2 (E 29) (UST)

Na zum Beispiel, indem aus einen nicht weit entfernten Bergwerg Baryt verweht wird, denn in der Grube Clara im selben Landkreis wird das heute noch abgebaut. Baryt ist der geologische Name von Bariumsulfat, von dem sauberer Himmel ja in jeden Halbsatz behauptet, es sei "wassersuchend".



... und nur ca. 30 Kilometer entfernt vom angegebenen Ort der Regenwasserprobe wird dieses Baryt tonnenweise abgebaut:



Eine Besonderheit der Grube Clara ist es, das der anfallende Schutt bis 2007 einfach auf freie Flächen geschüttet wurde, und man diese Schuttberge sogar "Suchstellen" nannte, Bei Mineralogen war diese Grube deswegen sehr beliebt, denn man konnte dort kleinere Minerale suchen und finden. Erst seit 2007 sind diese Stellen eingezäunt, es wird aber immer noch gelegentlich für die Sammler eine Fuhre Schutt zu uneingezäunten Plätzen gebracht.

Der Schutt liegt da lose herum, der Wind kann seine Kräfte walten lassen


Linkliste zum Weitersuchen:
http://www.clara-mineralien.de/index.php
http://www.online-mineralien.de/fundorte/clara.htm
http://www.mffb.de/MFFB_Exkursionsberichte/Clara/Clara.htm

Herr Storr, da kommt das Barium in und um Gengenbach her!


Eine weitere Sache, die bei sauberer-Himmel immer wieder auffällt ist, dass man Aerosole und Feinstaub konsequent verwechselt und alle bekannten Verursacher ignoriert. Nach dem Motto "Wenn es im Regenwasser zu finden ist, dann muss es ja von Flugzeugen kommen.  Ein Beispiel dafür:


Die Lunge als Einfallstor für Feinstaub

Im Zuge des Cloud Seeding (Chemtrailing) werden viele Millionen Tonnen an Feinstäuben in der Atmosphäre freigesetzt. Ein Beitrag auf www.planet-wissen.de fasst schön zusammen, wie gefährlich das Einatmen von Feinstäuben für den menschlichen Organismus ist. Feinstaubpartikel seien so klein, dass sie ungehindert bis in die feinsten Verästelungen der Lunge vordringen könnten. (...) 


Schon im ersten kurzen Satz "Im Zuge des Cloud Seeding (Chemtrailing) werden viele Millionen Tonnen an Feinstäuben in der Atmosphäre freigesetzt." gleich drei Dinge miteinander in Verbindung gebracht, die nichts miteinander zu tun haben.

"Cloud-Seeding" ist das, was die Hagelflieger machen, das "impfen" vorhandener Wolken mit Silberiodit, damit sie früher als gewöhnlich gezielt abregnen. Wenn der ganze Feinstaub von ihnen kommen würde, dann müsste der Himmel voller Hagelflieger sein. Und die Abgase von Autos, Industrie sowie natürliche Feinstaubquellen werden konsequent ignoriert.



Erstaunliche Erkenntnisse über Umweltschadstoffe in der Bewusst.tv-Fragestunde: 

Übrigens hat Storr selbst - in der Fragestunde beim letzten Bewusst.tv-Kongress zweimal - im Zusammenhang mit der psychosomatischen Scheinkrankheit "Morgellons" - auf Publikumsfragen gesagt "Stoffe in der Umwelt freizusetzen kann auf verschiedensten Wegen geschehen". Richtig. Und warum geht man dann bei Regenwasserproben und sogar Blutproben davon aus, dass die Stoffe von Flugzeugen kommen?


Es gäbe noch viel zu berichten, denn bei der Bürgerinitiative hat anfangs versucht nur seriöse Quellen zu benutzen, in letzter Zeit sind diese selbstaufgelegten Mindesstandards wohl gefallen.  Man hält nun inzwischen sogar Taubogen (ein Phänomen ähnlich des Regenbogens) für metallischen Feinstaub, beim Niederrheiner ist dazu etwas zu lesen. Man vermutet hinter privaten Blogs ein Netzwerk von Lohnschreibern. Zu diesen Netzwerk des weltweiten Vertuschungssysems gehören natürlich auch Wikipedia und Esowatch. Man lobt einen Klimaforscher für seinen Skeptizismus gegenüber den Klimawandel, übersieht aber, das dieser klar und nachvollziehbar Gegen die Chemtrail-Theorie argumentiert.Inzwischen verkauft man nicht nur überteuerte Aufkleber und Flyer, sondern auch T-Shirts und Regenwasseranalysen. achja, und für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Die Einstweilige Verfügung gegen Jörg Kachelmann wurde zurückgewiesen.

Und man mikroskopiert in letzter Zeit gerne mit Regenwasser- und Schneeproben . die dort gezeigten aufnahmen sehen verdächtig nach einen einfachen USB-Mikroskop aus, mit dessen man Hilfe alles, was nicht schwarz oder weiss ist für "metallisch-schimmernd" und alles was länglich ist für "Polymerfasern" hält. richtige "Laboruntersuchungen" werden im Text zwar angedeutet aber nicht belegt. Details wie Probenentnahme, Ort, evtl. Verarbeitung der Proben und meistens sogar der Faktor der Vergrößerung werden nicht angegeben. Leider fehlen mir die Erfahrungen in der Mikroskopie um das besser beurteilen zu können. Vielleicht kann ja ein Leser dieses Blogs mit solchen Kenntnissen etwas dazu schreiben?

Sonntag, 1. April 2012

Chemtrails - geheime Riesendrohne entdeckt

Mir sind erschreckende Chemtrail-Bomber-Geheimbilder spirituell zugespielt worden, die ein Planespotter mit Hilfe eines Spiegelteleskops (richtig professionelle, wahnsinnig teure Gerätschaft!) gemacht hat... Und diese Beweise sind praktisch unwiderlegbar, nur Systemlinge, die diese Pläne bereits kennen, haben die Fähigkeiten und das Geheimwissen, um diese BEWEISE zu leugnen...Wer also etwas dagegen schreibt, beweist: er ist einer von IHNEN...

Zur Sache!

Es gibt von Airbus ein in Zusammenarbeit mit der chinesischen Staatsführung bereits realisiertes geheimes verstecktes Geheimprojekt

Merkt Euch bitte diesen Namen:

Codename "Zäpfchen"

Darunter verbergen sich führerlose, ferngesteuerte Drohnen in Passagiermaschinengröße mit einer enormen Transportkapazität. Von weiten aus gesehen, mit den Fernglas oder mit normalen Planespotter-Equipment erscheinen sie wie normale Verkehrsflugzeuge, nur dank der semiprofesionellen Ausrüstung des belgischen Whistleblowers gelangen die nun folgenden AUSSERGEWÖHNLICHEN BILDER!

Hier der europäische Prototyp des "Projekt Zäpfchen"



Leider, leider erkennt man von der Tarnbezeichnung nur die letzten Buchstaben: "GA" - Man vermutet die Tarnbezeichnung "BELUGA", was eine Abkürzung für "BElgisches LUftGAs" zu sein scheint. Wie schon geschrieben, das Ding ist von einem belgischen Planespotter aufgefischt worden und wird offenbar von den Deutschen Airbus-Betrieben (z.B. im nebeligen Hamburg) betrieben und über Belgien getestet (die dortige Regierung ist seit über einen Jahr nicht handlungsfähig!!!)

Man beachte die falschen Proportionen, denn obwohl dieses Gerät unmengen an Stoffen transportieren kann (randvoll - man sieht ja keine Fenster an der Seite), sieht es aus wie ein kleinerer Airliner (nur 2 Triebwerke!, trotz des enormen Gewichts - sind die Triebwerke nur Tarnung und fliegt das Ding in wirklichkeit mit Antigraviation?).

Hier stimmen keine Proportionen überein, dieses Fluggerät ist so ausgelegt, dass es mit normalen Fotoequipment wie ein normales hochfliegendes Flugzeug in 10 KM Höhe aussieht, dabei fliegt es tiefer (empf. Höhe zur besten Verteilung sind ganz bestimmt 6.666 KM)

Von der chinesischen Version gibt es deutlich bessere Bilder. Dieser Typ wird in China seit der sog. Wikipedia: Jasminrevolution zur "Beruhigung" des Volkes eingesetzt




NICHT MAL VORNE IM COCKPIT GIBT ES FENSTER!!!
DAS IST EINE FERNGESTEUERTE RIESEN-DROHNE!!!

Die Aufschrift "Transporter" ist nur Tarnung für die U$$raelischen Besatzungsmächte, die chinesischen Schriftzeichen auf der Maschine dürften auf Mandarin "Zäpfchen-schlaft-gut" bedeuten, sind aber nicht deutlich genug erkennbar. Also diesen Fakt bitte nicht verwenden.

Das eigene Volk muss China nicht belügen, jedes Einzelkind in China weiss, was es sagen und denken darf und was nicht, subtile aber sachlich deutliche Zeichen sind in China üblich siehe Diskussion: Was treibt China in der Wüste? oder Diskussion: Plant China einen Krieg gegen die USA?

... fällt Euch noch etwas auf?

Bei keiner dieser 3 Aufnahmen sieht man auch nur die Spur eines Kondesstreifens!!! Also was hat das mit Chemtrails zu tun?

Ganz einfach. Erstens benutzt man ganz offensichtlich Antigravitations-Technologie und zweitens wIe ich schilderte, fliegen diese Maschinen zur optimalen Wirkstoffausbringung und um ihre wahren Proportionen zu tarnen nur in 6.666 Meter Höhe. Das ist - wie jeder Leser von sauberer-himmel.de und Chemtrail.info.de weiss - viel zu niedrig für Kondensstreifen. Die entstehen ja erst ab 8.000 meter (oder Kilometer?) Höhe!!!

Und sie sprühen keine ChemTrails - sondern sie sprühen Giftgas ("LUGA"=LUftGAs).
Und das tun sie auch nur NACHTS. Denn es ist ein pechschwarzes Giftgas (empfohlene Quelle: ein bekannter Chemtrail-Truther-Blog), das sie versprühen:




Fazit

... das waren jetzt wirklich UNGLAUBLICHE Beweise. Mit den Chemtrails wollen SIE uns vor den wahren Skandal nur ablenken.

Man vergast uns!
Nachts, wenn alles schläft und keiner was sieht.
Mit fergesteuerten, riesigen Drohen ohne Fenster - nicht mal vorne im Cockpit!!!


...aber keine Panik!!!
Es gibt MÄCHTE, die den Kampf gegen dieses VERBRECHEN aufgenommen haben.


Und diese MÄCHTE brauchen jede Art von Unterstützung.
z.B. durch Spenden, den Kauf von Büchern oder Videos. Oder der Empfehlung der Namen, die Du nun kennst und als aufgeschlossene Kämpfer, "mutig, engagiert und kraftvoll" kennengelernt hast. Visitenkarten waren gestern. Links, Social-Networking und Google-Ranking bei Suchanfragen sind heute!

Wenn Du nichts zu spenden hast, hilfst Du uns schon wenigstens mit einen Eintrag in den Mailverteiler des örtlichen Anti-Chemtrail-Truther-Stammtisches, Sei zumindest unser Freund oder Follow us. Dann schicken wir Dir Werbu... ähh... Informationen zu weiteren Aktionen, an denen Du Deine (leider finanziell wertlose) Aktivität bekunden kannst.

Aber Du bist ab dann dabei!!! Wirklich! Wir freuen uns, das wir Dich zu uns zählen können
(wir sind inzw. ca. 3.000 und dank Dir noch eine/r mehr) und Du bist uns ganz wichtig!!!

Möchtest Du nicht eine Aufgabe für uns übernehmen, wie z.B. "Erdwächter" sein, indem Du uns deine überhöhten Aluminiumwerte im Blutbild schickst? Falls Deine Aluminiumwerte leider nicht überdurchschnitlich sein sollten, kanst Du ja immer noch Regenwasserproben (am besten aus den Gartenlaubendach mit den Aluminiumrohr) nehmen. Wenn das alles nicht klappt, und es taucht irgendein überdurchschnittlicher Wert in Deinen Blutbild auf, informiere uns bitte sofort, vielleicht ist das die Spur die wir brauchen für UNSERE Nachforschungen,,,

Du da.. Ja, genau, hinter dem neuen HD-LED-Monitor! Hast Du den gerade beim ProMarkt, gekauft? Ja das war ein echtes Angebot! Genau Dich meinen wIr! Wer sagt das überhaupt nochin dieser heutigen sozial ausgekühlten Welt zu Dir?

Wo sagt man Dir, das man Dich braucht, und Du eine weltweite kriminelle Chemtrail-Mafia mit einer einzigen eMail, einen Brief oder einen Kommentar unter einen Artikel eines Münchner Boulevard-Blattes zum Wackeln bringen kann? Hier!!!

Wir sagen Dir, was Du wo für uns schreiben kannst. ist doch ganz einfach, oder? Du musst nur "wassersuchendes Barium" unter irgendeinen Artikel über den Klimawandel unterbingen. Die passende Pressemitteilung haben wir schon lanciert. Das Thema wird heiss werden, wegen der kommenden Klima-Konferenz. Aber darum brauchst Du Dich nicht zu kümmern, erwähne nur "sauberer.himmel.de" so, dass es die meisgenutzte Suchmaschine (Google) bitteschön findet! Besuch aber auch unbedingt unseren regionalen Stammtisch ganz persönlich und nicht virtuell, vielleicht klopfen wir Dich dort noch zu etwas profitablen weich!


Aber zurück zu den unbekannten Mächten, die auf unserer Seite bereits heute kämfen

Hier experimentieren die freundlichen, menschengütlichen Diktatoren desScheichstums Oman (Gute Menschen alleine deswegen, weil sie gegen USrael sind und als Alleinherrscher ihr Volk wirklich LIEBEN) ihre Chemtrail-Neutralisations-Chemtrails. Und es funktioniert:



Die Omanische Maschine (links) neutralisiert mit ihren Gegengemittel den fiesen Chemtrail einer Südkoreanischen Maschine.

Für die geopolitischen Aspekte muss ich etwas vom Thema abweichen:

Wusstet Ihr es etwa noch nicht? Wenn nicht, wo informiert ihr Euch?

Korea ist inzw. vollständig von China besetzt! Seit dem Vorfall gegenseitigen BEschusses auf eine südkoreanischen Insel. Nur von diesen Vorfall berichteten die Mainstream-Medien seinerzeit. Der Rest der Geschichte - die Vollständige Übernahme Südkoreas durch China und der sympathischen Diktatur Nordkorea ist uns verschwiegen worden und zwar Gründlich! Diese schlappe war selbst Alex-Jones zu peinlich und als guter strammer amerikanischer Patriot würde er niemals von einer solchen Niederlage der USA berichten. Habt Ihr Euch nicht gewundert, dass plötzlich nicht´s mehr zu hören war, trotz des kurzen Gefehctes an der Koreanischen Grenze? Oder gewundert, warum die koreanische Firma Samsung dreiste Apple-Kopien herstellt - genau so wie damals die Chinesen alles einfach nur 1:1 kopierten und etwas billiger verkauften. WACHT AUF, IHR INFOKRIEG- UND MAINSTREAM-SCHAFE!!!)

Und eine zweite MACHT setzt sich gegen den Terror am Himmel zur wehr

Leider fehlen ihr die technischen Möglichkeiten, aber ihre Tapferkeit und das Gespühr für geopolitische Symbolik treiben einen die Freudenstränen in die Augen. Das ist wahrer Kampfgeist:

Die Slowakische Regierungsmaschine (Mit den Ministerpräsidenten höchstpersönlich auf den Copilotensitz) drängt einen Chemtrail-Bomber an der Grenze ab:



Hinten ist eine Maschine der britischen Billigflieger Wikipedia: Bmibaby zu sehen, eine moderne 737-300. Habt Ihr Euch noch nie gefragt, warum diese Billigflieger so billig sind? Weil sie von den Chemtail-Verspühgeldern leben!!!

Die schneidige, aber leider technisch unterentwickelte vordere Maschine ist eine Wikipedia: Tupolew_Tu-154
und zwar eine aufgemotze slowakische Regeirungsmaschine OM-BYO - das ist die SLOWAKISCHE AIR-FORCE-ONE mit den sympathischen Präsidenten Ivan Gašparovič höchstpersönlich an Bord. Und sie nimmt den offenen, aber chancenlosen Kampf auf und drängt den bösen britischen Chemtrail-Bomber ab!!! Ohne auf so einfache Regeln wie "rechts-vor-links" zu achten. LIebe Leser und mitkämpfer, nun bitte etwas Respekt. Dehmut. soldatisches Heer- ähh. Ehrgefühl. für diesen tapferen Einsatz...

Der UNGLAUBLICHE Krieg im Himmel über unseren Köpfen findet gerade statt. Er erfordert schon jetzt viele Opfer und es werden nicht die letzten sein. (Jetzt bitte als Hintergrundmusik "Ich hatte einen Kameraden" googlen und abspielen).

Wann immer Ihr kreuzende Kondensstreifen am Himmel seht,
sie sollen Euch sagen "Wir sind für Euch da - und wir kämpfen"
Wenn unsere Feinde uns die eine einzige lebensspendende Sonne verdunkeln,
so erschaffen wir einfach eine neue, die noch etwas höher strahlt





Diese unglaublichen (aber realen) Bilder stebitze ich ohne freundliche Genehmiigung der Seite des Belgischen Planepotters SkyStef (Pseudonym zum Schutze vor der NWO!). Dessen Weltnetzseite hört auf die universalen Quellen-Ortung http://www.skystef.be/index.html - er möge mir verzeihen, aber es musste im Sinne der Aufklrung der Welt sein...

Dienstag, 27. März 2012

Heute ist es passiert: Echte Chemtrails von der NASA - Update

Nach mehrmaligen Aufschub wegen ungünstigem Wetter ist heute vormittag (deutsche Zeit) das ATREX-Experiment durchgeführt worden, über das ich hier schonmal berichtete. Kurz zusammengefasst wurden 5 Forschungsraketen in sehr kurzen Abständen in den Nachthimmel über den Atlantik geschossen, die eine leuchtende Chemikalie in einen Bereich von 80-140 Kilometern Höhe ausstiessen, um durch deren Beobachtung mehr über die extrem schnellen Höhenwinde am Rande unserer Atmosphäre zu erfahren.

Oder einfach gesagt:

Echte "Chemtrails" von der NASA, wissenschaftlich bestätigt!

Eigentlich eine kleine Sensation, genau das, was sich Organisationen wie die Bürgerinitiative "sauberer Himmel" eigentlich lechzen müssten, aber irgendwie ging das Thema an den Chemtrail-Seiten bis auf wenige Ausnahmen ganz vorbei. Auch die normale Presse berichtete kaum, im deutschsprachigen Raum habe ich bisher gar nichts gefunden. Werner Walters UFO-Meldestelle postete ein paar Videos und war weniger begeistert. Die Videos waren auch eher nichts, dafür aber ein paar Bilder (von echten Chemtrails!!!11!). Muss ich diese Lücke wohl füllen, auch wenn ich wegen der Uhrzeit das ganze nicht durchweg verfolgen konnte.


Start einer der 5 Raketen. Quelle: Nasa via twitter

Das Startfenster heute war nur 3 Stunden groß, ein Teil des Atlantiks musste von der Küstenwache abgesperrt werden (daran scheiterte ein vorheriger Startversuch, da sich im Gebiet noch Fischerboote aufhielten). Paradoxerweise hätte heute der Wind im Bodennähe der Sache fast einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zwar sollen diese Raketen der Erforschung eines Windes mit Geschwindigkeiten von bis zu 480 Km/H (300 mph) dienen, am Startort und in den unteren Atmosphärenschichten durfte der Wind 17 mph nicht überschreiten. Erst in den letzten Minuten am Ende des Startfensters liess der Wind nach, Wenn ich richtig gehört habe, waren die Windbedindungen am Ende nicht wirklich auf "green" also in der sicheren Zone, sondern man hat wohl trotz einer leichten Überschreitung der Sicherheitsgrenze von 17 mph den Start auf gut Glück freigegeben - und die Mission ist geglückt. Alle 5 Raketen haben ihre Chemikalien - während des Startes "Chemical Tracer" genannt, an der Grenze unserer Atmosphäre über 80 Kilometern Höhe abgesetzt.

Hier ein Video vom eigentlichen Start, nachdem man vorher stundenlang auf abnehmenden Wind gewartet hat:




Video von der NASA-Mediathek

Im Video sind die "Chemtrails" allerdings nur schwer zu sehen, diese Aktion wurde aber von mehreren Bobachtungsorten an der Ostküste der USA sowie von Schiffen und Radaranlagen beobachtet. Die Wissenschaftler werden aus ihren Aufnahmen Modelle der ausgebrachten Rauchfahnen entwickeln und ihre Computer damit füttern um mehr über diesen Teilbereich der Atmosphäre, der für Flugzeuge und Ballone viel zu hoch, für Satelliten aber gefährlich niedrig ist, zu erfahren. Das wird Zeit brauchen.

Aber viele Amateure sind bis 5 Uhr morgens (Ortzeit EST) wach geblieben um das Ereignis zu fotografieren. Schnell wurden über twitter die ersten Aufnahmen veröffentlicht (sorry an meine Twitter-follower, die vielen ReTweets der letzten Stunden dienten dazu, dass ich mir die Links zu den besten Bildern nach Hause retten konnte).

Das beeindruckenste Bild zuerst, eine GIF-Animation der ausgebrachten Wolken, erstellt von twitter- & Flickruser brownpau, veröffentlicht auf einen Blog mit Link zu noch mehr Einzelbildern.
"To get this photo I waited through to the end of the launch window (12AM-5AM), then went up to the roof in the freezing cold and took multiple 15-second exposures with my point-and-shoot on a Gorillapod. The ones that came out well, I combined into animation frames in Photoshop to save as a GIF."



... und nun ein paar nicht-animierte Bilder:

Ein Bild aus New Jersey Shore von Flickr-User bsnegon9883  - der auch einen Blog ähnlich diesem hier hat :-D


Der professionelle Photograph Jack Fusco hat ein wirklich sehr schönes und in Farben strahlendes Bild von New York Seaside-Park gemacht, verbietet aber den Download (und wohl auch die Weiterverwertung), deswegen folgt bitte diesen Link - es lohnt sich!

Amateurastronomen waren natürlich auch vertreten, hier zwei sehr schöne Bilder von Jerry Lodriguss, im Hintergrund sieht man nicht nur Sterne sondern auch unsere Milchstrasse.





Das Offiziell von der NASA Wallops via Twitter verteilte Bild ist auch sehr eindrucksvoll, vor allen wegen der passenden Perspektive. Inzwischen hat die NASA einige ihrer eigenen Photografien in einer Flikr-Galerie veröffentlicht


Und hier ein Zeitraffer-Video:




So sehen also "echte Chemtrails" aus

Man kann die Höhenunterschiede nicht erkennen, denn die Raketen hatten noch ordentlich Geschwindigkeit drauf und kontinuierlich beim Aufstieg den "Chemical Tracer" ausgestossen. die oft zu findende V-Förmige Anordnung der Streifen lässt darauf schliessen, dass dieser extreme Wind nur in einer Schicht stattfindet. Dort wo die Raketen mit den Ausbringen begonnen haben, war er nicht so stark, in der Mitte stärker und am Ende wieder schwächer. So entsteht vermutlich diese V-Form der einzelnen Streifen.

Die sehen richtig nahe aus, aber nicht vergessen, die Chemikalien wurden in 80 KM Höhe und darüber hinaus ausgebracht. Das ist also mindestens so hoch wie Köln und Dortmund voneinander entfernt sind.

Und nur zur Erinnerung, die verwendete Chemikalie TMA ist zwar im Labor und "in den Händen" wirklich sehr gefährlich, weil sie beim Kontakt mit Sauerstoff und Wasser explosionsartig verbrennt, aber genau für solche Experimente ist das ideal, denn Sauerstoff und Wasser gibt es - wenn auch in geringerer Dichte als bei uns in Bodennähe - da oben genug. So entstehen diese Leuchteeffekte und das TMA wird in seine Grundbestandteile von der Atmosphäre zersetzt. Von der Chemikalie kann gar nichts bei uns hier unten ankommen.

Übrigens hat sich die Chemtrail-Bürgerinitiative, die morgen Kachelmann mal wieder einen Prozesstermin beschert hat, gestern sich auch einen schönen, sehr unphysikalischen Kracher geleistet. Aber bitte Getränke in sichere Entfernung bringen, bevor man die Diskussion dort verfolgt!

PS: Noch treffender hat die Physik-Schlappe der Chemtrail-Bürgerinitiative der Kollege Niederrheiner verarbeitet.

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Aus der Luft gegriffen: "Chemtrails"
Kachelmann kontra Chemtrail-Bürgerinitiative - ein interessantes Video
Was die Bürgerinitiative "Sauberer Himmel" in letzter Zeit in Sachen "Chemtrails" so von sich gibt... 
Ein paar Anmerkungen zu Meldungen der Bürgerinitiative "Sauberer Himmel" 
YouTube-Video "ChemTrail Sprayer - The Ultimate Proof!" entlarvt
Chemtrails DEBUNKED: "They didn't look like that when I was a kid"
Debunking with Respect! Chemtrails - Künstliches Wetter im schatten der Nacht - Artificial weather in the shadow of the night 
Was der Kopp-Verlag zum Thema Chemtrails nicht versteht: Trailer zu "Klartext 02/2012 - Was die Massenmedien ihnen verschweigen"


Chemtrail-Satire:
Chemtrails - geheime Riesendrohne entdeckt
Bundeswehr verwendet Orgon-Cloudbuster mit Reich-Technologie in Kampfjets gegen HAARP-Wolken und Chemtrails
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